Neuer Jugendstadtrat gewählt

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Niedrige Wahlbeteiligung

Vom 29. Mai bis zum 2. Juni haben die Wahlen zum elften Jugendstadtrat stattgefunden. Am Montagabend tagte der Wahlausschuss. Von den bereits vor zwei Jahren gewählten Vertretern wurden fünf in ihrem Amt bestätigt, nämlich

  • Hasret Balik
  • Kemal Dag
  • Viktoria Felker
  • Finn Grimsehl-Schmitz
  • Niklas Nink.

Weitere 20 Jugendliche werden erstmals in dem Mitbestimmungsgremium sitzen, nämlich (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Mohammad Abu Zamleh
  • Laura Cottone
  • Max Gunkel
  • Niko Hütter
  • Halil-Aris Imak
  • Benjamin Jakubow
  • Dilan Kaplan
  • Yelda Kargar Roshdi
  • Jakob Koch
  • Philipp Kranzbühler
  • Daniel Francesco Kuschwart
  • Ana Cecilia Lenge
  • Alina Maria Linke
  • Joelle Mbuyi
  • Milla Neumann
  • Kimberly Pillajo Arcos
  • Marius Rauh
  • Sophie Rieke
  • Hatice Sahin
  • Lion Iron Sbaih

Von den 51 Kandidatinnen und Kandidaten wurden erstmals 25 Jugendliche - vier mehr als noch 2015 - in das Gremium gewählt. Zudem ist das Alter angehoben worden: Konnten bislang nur 14- bis 18-Jährige kandidieren und wählen, sind es diesmal 14- bis 21-Jährige. "Damit wollen wir Jugendliche, die kurz vor ihrer Volljährigkeit stehen, motivieren, die begonnene Arbeit auch fortzusetzen", erklärt Patricia Stute von der Jugendförderung. Das Durchschnittsalter der neuen Jugendstadträte und ihrer fünf Nachrücker liegt diesmal bei 16,9 Jahren. Zwölf der neuen Mandatsträger sind Gesamtschüler, neun Gymnasiasten, einer Hautschüler und drei sind bereits im Studium oder in der Berufsausbildung.

Erfreulich ist, dass die Kandidatinnen und Kandidaten die Vielfalt der Solinger Jugendlichen widerspiegeln: Sie besuchen von der Förderschule bis zur Bergischen Universität alle Schulformen, haben die deutsche oder (auch) die italienische, türkische, kasachische, polnische, usbekische, iranische, kongolesische, griechische oder russische Staatsbürgerschaft.

Bedauerlich ist hingegen, dass die Wahlbeteiligung deutlich abgenommen hat. Gingen 2013 noch 62,7 Prozent und zwei Jahre später immerhin 54,2 Prozent an die Urnen, waren es in diesem Jahr nur 33,9 Prozent aller Wahlberechtigten. Dies führt Hendrik Henze von der Geschäftsstelle des Jugendstadtrats auf die Ausweitung der Altersspanne zurück. Offenbar ist den Über-18-Jährigen noch nicht bewusst, dass auch sie den Jugendstadtrat jetzt mitwählen dürfen. "Die absolute Zahl ist aber von 3600 auf 3995 Wählerinnen und Wähler angestiegen", betont Henze. Die 18 Jungen und 33 Mädchen, die sich für die neue, zweijährige Legislaturperiode zur Wahl gestellt hatten, sind in den Jahren 1996 bis 2003 geboren.