Neuer Jugendstadtrat tritt zusammen

Pressemitteilung

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Konstituierende Sitzung am 4. September - Amtszeit beträgt erstmals drei Jahre

Wie immer nach den Sommerferien nimmt am Montag bereits der elfte Jugendstadtrat der Klingenstadt Solingen seine Arbeit auf. Das Mitbestimmungsgremium für Jugendliche wird von Oberbürgermeister Tim Kurzbach eröffnet, und zwar am

Montag, 4. September 2017,
um 18.30 Uhr
im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung erhalten die ehemaligen Jugendstadträte ihre Urkunden. Neben der Wahl des neuen Vorstands steht auch die Besetzung von Projektgruppen und Ausschüssen auf der Tagesordnung.

Von den bereits vor zwei Jahren gewählten Vertretern wurden fünf in ihrem Amt bestätigt, nämlich

  • Hasret Balik
  • Kemal Dag
  • Viktoria Felker
  • Finn Grimsehl-Schmitz
  • Niklas Nink.

Weitere 20 Jugendliche wurden erstmals in den Jugendstadtrat gewählt, nämlich (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Mohammad Abu Zamleh
  • Laura Cottone
  • Max Gunkel
  • Niko Hütter
  • Halil-Aris Imak
  • Benjamin Jakubow
  • Dilan Kaplan
  • Yelda Kargar Roshdi
  • Jakob Koch
  • Philipp Kranzbühler
  • Daniel Francesco Kuschwart
  • Ana Cecilia Lenge
  • Alina Maria Linke
  • Joelle Mbuyi
  • Milla Neumann
  • Kimberly Pillajo Arcos
  • Marius Rauh
  • Sophie Rieke
  • Hatice Sahin
  • Lion Iron Sbaih

Von den 51 Kandidatinnen und Kandidaten wurden 25 Jugendliche - vier mehr als noch 2015 - in das Gremium gewählt. Ihre Amtszeit beträgt erstmals drei und nicht, wie bislang, zwei Jahre. Zudem ist das Alter angehoben worden: Konnten bislang nur 14- bis 18-Jährige kandidieren und wählen, sind es diesmal 14- bis 21-Jährige. "Damit wollen wir Jugendliche, die kurz vor ihrer Volljährigkeit stehen, motivieren, die begonnene Arbeit auch fortzusetzen", erklärt Patricia Stute von der Jugendförderung. Das Durchschnittsalter der neuen Jugendstadträte und ihrer fünf Nachrücker liegt bei 16,9 Jahren. Zwölf der neuen Mandatsträger sind Gesamtschüler, neun Gymnasiasten, einer Hautschüler und drei sind bereits im Studium oder in der Berufsausbildung.

Erfreulich ist, dass die Kandidatinnen und Kandidaten die Vielfalt der Solinger Jugendlichen widerspiegeln: Sie besuchen von der Förderschule bis zur Bergischen Universität alle Schulformen, haben die deutsche oder (auch) die italienische, türkische, kasachische, polnische, usbekische, iranische, kongolesische, griechische oder russische Staatsbürgerschaft.

In der vergangenen Amtszeit haben die jungen Leute viel erreicht. So ist die App "Between the Lines" mit Beratungsangeboten für Jugendliche entwickelt worden. Weitere Projektgruppen beschäftigten sich mit der Organisation des Schülerrockfestivals, setzten sich unter dem Motto "Pro Agenda / Contra Nazi" für Flüchtlingskinder und gegen Fremdenfeindlichkeit ein, engagierten sich in der von Jugendstadtrat und Seniorenbeirat gegründeten Taschengeld-Börse sowie in der Graffiti- und der Video-Gruppe.

Der Jugendstadtrat besteht seit 1997 und geht jetzt in die elfte Runde. Ziel dieser offiziellen Jugendvertretung in Solingen ist es, Jugendlichen ein Forum für ihre Visionen, Meinungen und Forderungen zu geben, um auf diese Weise gesellschaftspolitische Prozesse mitzugestalten.

 

  • Infos auf www.jugendstadtrat.de