Neue Regelung für Kurzzeitkennzeichen

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Weitere Infos in den Bürgerbüros

Ab dem 1. April gelten neue gesetzliche Regelungen zur Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen, die für Probe- und Überführungsfahrten genutzt werden. Kurzzeitkennzeichen können nicht nur vom örtlich zuständigen Straßenverkehrsamt (Hauptwohnsitz des Antragstellers), sondern auch von der Behörde, die für den Standort des Fahrzeuges zuständig ist, ausgegeben werden.

Ab dem 1. April 2015 werden sie zugeteilt, wenn

  • das Fahrzeug, das damit gefahren werden soll, bekannt ist und im Fahrzeugschein eingetragen wird,
  • das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist,
  • eine gültige Hauptuntersuchung (HU) für das Fahrzeug nachgewiesen wird und
  • eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung besteht.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, darf das Fahrzeug bis zu fünf Tage am öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland teilnehmen. Der Zeitraum richtet sich nach dem Ablaufdatum, das von der Zulassungsbehörde festgesetzt wird. Außerdem dürfen Kurzzeitkennzeichen grundsätzlich weder vom Fahrzeughalter noch einer anderen Person an einem anderen als dem im Fahrzeugschein eingetragenen Fahrzeug verwendet werden.

Hintergrund der gesetzlichen Neu-Regelung ist der stark angestiegene Missbrauch von Kurzzeitkennzeichen. Der zunehmend rege Handel damit hat dazu geführt, dass der jeweilige Versicherer des Kennzeichens auch für Verkehrsdelikte im Ausland eintreten musste, wenn die Fahrzeuge widerrechtlich außer Landes gebracht und damit Unfälle provoziert wurden.

Weitere Informationen

erhalten Sie in den Solinger Bürgerbüros mit Kfz-Zulassung an der Gasstraße in Höhscheid und an der Kieler Straße in Ohligs.