OB Feith besucht den Tafelladen

Pressemitteilung

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"Ein weißes oder ein dunkles Brot? Und noch zwei Brötchen dazu?" Der Mann, der am Mittwoch nachmittag beim Tafelladen an der Ernst-Woltmann-Straße hinter der Theke steht, wird von einigen Kunden neugierig beäugt: Oberbürgermeister Norbert Feith belässt es nicht beim Händeschütteln mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er packt gleich mit an.

OB Feith mit dem Mittwochs-Team des Tafelladens

Gemüse, Brot, Obst, Milchprodukte und anderes wechselt aus den Kunststoffkisten des Ladens in die Einkaufstaschen derjenigen, die hier Lebensmittel mitnehmen, die in den Bäckereien und Lebensmittelläden der Stadt übrig geblieben sind.

"Vor dem ehrenamtlichen Engagement hier ziehe ich den Hut", lautet das Fazit von Norbert Feith nach anderhalb Stunden im Team, "hier wird richtig anstrengende Arbeit geleistet."

60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, ein Bundesfreiwilligendienstler und zwei Ein-Euro-Kräfte sorgen dafür, dass Lebensmittel in den Läden und Märkten abgeholt und an der Ernst-Woltmann-Straße angeboten werden. "In diesem Jahr ist die Nachfrage deutlich gestiegen", sagt Brigitte Funk, Vorsitzende der Solinger Tafel. Wer einen Hartz-IV-Bescheid oder den Solingen-Pass mit Ausweis vorlegt, kann eine Kundenkarte erhalten und damit die Berechtigung, sich ein- bis zweimal pro Woche mit dem zu versorgen, was im Handel nicht verkauft worden ist. 1.300 Haushalte sind das derzeit in Solingen, zwei Drittel davon mit ein bis zwei Personen, und insgesamt 2.800 Besuchen pro Monat.

Zuletzt hatte Norbert Feith im Februar bei einer Stadtwette mit aktiver Hilfe von sechs Solinger Grundschulen und der Stadtsparkasse drei Tonnen Lebensmittel für die Tafel zusammengebracht.

 

 

 

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