OB in Kontakt mit Ness Ziona

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Mit Dank und Freude ist in Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona ein Brief aufgenommen worden, den Oberbürgermeister Norbert Feith an seinen Amtskollegen Yossi Shvo geschrieben hatte. Feith hatte seiner Verbundenheit mit den Menschen in Ness Ziona und seiner Hoffnung auf ein baldiges Ende der Auseinandersetzung im Nahen Osten Ausdruck verliehen.

Von seinem spanischen Urlaubsort sprach der OB gestern auch telefonisch mit Dr. Rafi Schnitzer, einem der "Motoren" der Städtefreundschaft. Es tue gut, in Zeiten der Not ein solches Zeichen der Wertschätzung aus der deutschen Partnerstadt zu erfahren, sagte Dr. Schnitzer auch im Auftrag des Bürgermeisters. Die Bedrohung sei ständig zu spüren. 45 Sekunden hätten die Menschen in Ness Ziona Zeit, um bei einem Raketenalarm in den nächstgelegenen Schutzraum zu gelangen.

In seinem Brief an Yossi Shvo, Träger des Ehrenrings der Stadt Solingen, hatte Feith geschrieben: "Mit großer Sorge verfolgen viele Menschen in Solingen und auch ich persönlich die Berichte über die Lage im Nahen Osten. Es ist unsere Hoffnung, dass die Sicherheit Israels möglichst bald nicht mehr akut gefährdet ist und die Überwindung der aktuellen Situation der Einstieg in eine Friedenlösung für Israel und die gesamente Region ist."

Feith erinnerte zudem an die stark beachtete Rede der Bundeskanzlerin vor der israelischen Knesset im Jahr 2008, bei der die Kanzlerin von der historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels gesprochen und klargestellt habe, dass diese Teil der Staatsräson Deutschlands geworden sei.