Ohligs – starkes Quartier mit starken Menschen.

Pressemitteilung

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Solinger Kommunalpolitik und Investoren sehen Stadtteil auf gutem Weg.

Planungen kommen zügig voran.

„Auf allen Ebenen geht es für den Stadtteil Ohligs positiv voran!“ So gibt der Solinger Planungsdezernent Hartmut Hoferichter den einmütigen Eindruck wieder, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines „Werkstattgespräches“  zur Stadtentwicklung Ohligs gestern gewonnen hatten. Zu dem Treffen im Stadtsaal Wald hatte der Stadtdirektor gemeinsam mit dem Ohligser Bezirksbürgermeister Marc Westkämper und dem Planungsausschussvorsitzenden Bernd Krebs eingeladen.

Weiterhin nahmen teil die Sprecherinnen und Sprecher der in der Bezirksvertretung Merscheid-Ohligs-Aufderhöhe vertretenen Fraktionen sowie die Sprecherinnen und Sprecher des Planungsausschusses (ASUKUM) sowie Oberbürgermeister Tim Kurzbach, selbst „Ohligser Jung“. Die Investorenseite vertraten Leo de Man für das Immobilienunternehmen Kondor-Wessels und der Vorstandsvorsitzende der Stadt-Sparkasse Solingen Stefan Grunwald.

Julia Gottlieb, die Chefin des Solinger Planungsamtes und Markus Lütke-Lordemann, verantwortlich für die Stadtentwicklung, stellten die wesentlichen Puzzlesteine der Ohligser Zukunftsentwicklung vor, die ab Mitte November in die politische Beratung gehen. Zusammen ergeben sie das Bild eines Stadtteils mit aussichtsreichen Perspektiven.

Eines der Bausteine ist der Bebauungsplan O 652, der den Rahmen für die Wohnbebauung auf dem Gelände der einstigen Textilfirma Olbo absteckt, allgemein als O-Quartier bekannt: Wo zunächst ein großes Einkaufszentrum entstehen sollte, wird nach der Übernahme der Immobilie durch die Kondor-Wessels Gruppe, die viele Projekte in Städten wie Berlin, Leipzig und Köln realisiert hat, ein neues Wohnquartier gebaut.

Die Stadt hat die Neuausrichtung durch den neuen vorhabenbezogenen Bebauungsplan O 652 (Aachener Straße/Heiligenstock) unterstützt. Das Verfahren hat noch nicht alle gesetzlich vorgeschriebenen Beratungs- und Beteiligungsstufen durchlaufen. Wie Stadtplanerin Julia Gottlieb darstellte, prüfen Planungsamt und Investor derzeit die Anregungen, die von Ohligser Bürgerinnen und Bürgern eingebracht wurden und arbeiten an der Konkretisierung des Projektes. Die Zahl der vorgesehenen Stellplätze für das Objekt werde zum Beispiel deutlich erhöht, dafür die Höhe des östlichen Gebäudes an der Aachener Straße um ein Geschoss reduziert. Beides wurde in der „frühzeitigen Bürgerbeteiligung“ im Sommer 2018 vielfach als Wunsch geäußert. Es gehe zügig voran, der Offenlagebeschluss ist für die erste Sitzung 2019 geplant, so dass der abschließende Ratsbeschluss in der ersten Jahreshälfte 2019 gefasst werden könnte.

Ein weiterer Baustein ist das „Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept“, das da weitermacht, wo die Regionale 2006 mit dem neuen Busbahnhof, Bahnhofsvorplatz und optimierter Anbindung der Düsseldorfer Straße im Jahr 2010 aufgehört hatte. Jetzt rückt das das gesamte Stadtteilzentrum wieder in den Blickpunkt; inklusive Düsseldorfer Straße und Marktplatz. Das Konzept steht unter der Überschrift „Starke Quartiere – starke Menschen“. So lautet der Titel des Landesprogramms, aus dem einzelne Vorhaben zu 90 Prozent finanziert werden.  

Nachdem Vorstand Stefan Grunwald noch darstellte, dass die Stadt-Sparkasse mit dem REWE Rahmati Markt soeben einen herausragenden Lebensmittelvollsortimenter gefunden habe, der als Ankermieter in den künftigen Zweigstellenstandort am Bremsheyplatz  einzieht, das ehemalige Globus-Gebäude, zeigte sich auch Kondor-Wessels Geschäftsführer Leo de Man beeindruckt von den Entwicklungschancen des  Stadtteils Ohligs: Kondor Wessels „stehe zum Projekt O-Quartier“. Die Fertigstellung des Komplexes mit über 300 Wohnungen ist für Ende 2021 geplant.

Resümee des Oberbürgermeisters: „Es ist beeindruckend, was alles für Ohligs auf den Weg gebracht wird. Wir sind deshalb gemeinsam zu der Überzeugung gelangt, dass es bei den Planungen für Ohligs keine Verzögerungen geben darf. Damit so schnell wie möglich aus Plänen Realität wird und die notwendige Bürgerbeteiligung erfolgen kann!“