Planungswerkstatt Theaterumfeld

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Die zweite Stufe im Beteiligungsverfahren

Nachdem der öffentlichen Beteiligung bereits beim Nordstadtfest ein breiter Rahmen gegeben worden war, fand am Mittwoch, 1. Juli, der zweite Teil des insgesamt dreistufigen Beteiligungsverfahrens statt: Bei einer Planungswerkstatt wurde im Mehrgenerationenhaus über neue Ideen zur Umgestaltung des Theaterumfeldes diskutiert.

Teilgenommen haben Vertreter der Fraktionen und Gruppen im Rat, vier Vertreter der Bürgerinitiative "Wir sind Solingen", vier Vertreter der Anwohner und Gewerbetreibenden der Nordstadt, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter und Vertreter der Verwaltung, die in die Planung einbezogen sind.

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten bereits im Rahmen des Nordstadtfestes die Gelegenheit genutzt, ihre Vorstellungen für eine alternative Gestaltung der Zuwegung zwischen dem Übergang Konrad-Adenauer-Straße und dem Theater und Konzerthaus einzubringen und mit den städtischen Planern zu besprechen. Eine Reihe konstruktiver Vorschläge war anschließend an den planenden Landschaftsarchitekten weitergeleitet worden, der sie in mehrere Skizzen eingearbeitet hat.

Diese waren Grundlage für die Arbeit der Planungswerkstatt. Nach Ortsbegehung und intensiver Diskussion einigten sich die Anwesenden darauf, vier Varianten weiter zu verfolgen. Sie werden nun durch das Architekturbüro weiter ausgearbeitet und sollen nach den Sommerferien in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Ziel ist es, eine Alternative zur ursprünglichen Planung zu finden. Am 17. Mai hatten Vertreter der Bürgerinitiative und des Rates eine Vereinbarung unterzeichnet, die festlegt, dass die im Wettbewerbsentwurf vorgesehene Treppe nicht gebaut wird. So konnte ein Bürgerentscheid verhindert werden. Vereinbart wurde, dass eine alternative Zuwegung gebaut werden soll und dass zudem Einsparmöglichkeiten bei der Gesamtplanung Theaterumfeld geprüft werden. Festgelegt wurde aber auch, dass es keine zeitlichen Verzögerungen geben darf, die die Auszahlung der bereits bewilligten Fördermittel gefährden.