Positive Bevölkerungsentwicklung hält 2018 an

Pressemitteilung

- 422/tk

Das erste Halbjahr brachte erneut ein Plus. Ende Juni lebten 162 705 Menschen in Solingen.

Solingen bleibt auch 2018 eine wachsende Stadt. Das zeigt die Bevölkerungsstatistik für das erste Halbjahr. Danach lebten Ende Juni 162.705 Menschen in der Klingenstadt. Das sind 261 Einwohner mehr als Ende Dezember gezählt wurden (162.444). "Der seit langem zu beoabachtende positive Trend hält weiter an", freut sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Der Stadtchef wertet gute Bevölkerungszahlen als wichtigen Indikator für die Attraktivität und damit für die Zukunftsfähigkeit seiner Heimatstadt.

Es fällt auf, dass sich gerade im Vergleich mit vielen umliegenden Städten für Solingen positive Salden zwischen den Zu- und Wegzügen ergeben. Ganz oben rangiert Wuppertal: Von dort zogen in den ersten sechs Monaten 254 Menschen nach Solingen, nur 197 verließen die Klingenstadt in diese Richtung. Aus Düsseldorf kamen 208 Menschen, während 135 dorthin abwanderten. Einige weitere Zahlen: Hilden (153 / 100), Köln (131 / 115), Langenfeld (115 / 51), Haan (94 / 83), Remscheid (77 /63), Monheim (43 / 30).

Insgesamt verteilen sich die 3.615 Zuzüge auf 2.095 neue Solinger deutscher sowie 1.520 ausländischer Herkunft. Dem stehen 2.022 Deutsche gegenüber, die Solingen verlassen haben sowie 1.003 Ausländerinnen und Ausländer. Die größte Ausländergruppe unter den Hinzugezogenen sind die Italienerinnen und Italiener mit 222 Personen. Sie stellen mit 160 Fortzügen auch die größte Ausländergruppe, die aus Solingen abgewandert ist. Die größte Bevölkerungsbewegung ergibt sich allerdings aus der Zahl der innerstädtischen Umzüge: Im ersten Halbjahr 2018 wechselten 5.500 Menschen ihren Wohnort innerhalb Solingens.

Zur Welt kamen in der Klingenstadt bis Ende Juni 747 Babys. Im selben Zeitraum starben 1.120 Menschen. Ohne positive Wanderungsbilanz würde die Bevölkerung schrumpfen, weil die Zahl der Geburten seit Jahren hinter der der Todesfälle zurückbleibt. Sowohl die Geburtenzahlen als auch die Zahl der Sterbefälle liegen in diesem Jahr bislang über den Werten von 2017.