Solingen ist Vorreiter

Pressemitteilung

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Kooperationsvereinbarung mit dem Integrationsministerium soll für Verbreitung der Solinger Erfahrungen sorgen.

Als Teil der digitalen Modellregion „Bergisches Städtedreieck“ hat die Klingenstadt Solingen im vergangen Jahr erfolgreich einen Förderantrag zur Digitalisierung von Dienstleistungen im Bereich des Ausländer- und Integrationsbüros gestellt. Insgesamt 1,9 Millionen Euro stehen nun dafür zur Verfügung.

Am Ende des Förderprojektes sollen Interessierte etwa unverbindlich digital prüfen können, ob eine Einbürgerung möglich sein könnte, um dann einen großen Teil des Einbürgerungsverfahrens online abzuwickeln, bevor ein persönlicher Besuch im Ausländer- und Integrationsbüro notwendig ist.

Ergänzend zum Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums NRW haben Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Integrationsminister Joachim Stamp nun eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Klingenstadt Solingen und dem Integrationsministerium unterzeichnet. Darin sichert man sich eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation zu. So sollen Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Solinger Modellprojekt möglichst direkt auch anderen Kommunen und Kreisen im Land zugutekommen. Das Ministerium bietet der Klingenstadt im Gegenzug insbesondere fachliche Beratung und eine länderübergreifende Koordinierung an.