Solingen arbeitet mit Partner-Städten an App-Entwicklung

Pressemitteilung - Archiv

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Die Klingenstadt hat die Kooperation mit Wolfsburg und Remscheid initiiert. Diese verspricht Synergien.

Die Städte Solingen, Remscheid und Wolfsburg arbeiten in Zukunft gemeinsam an einer kommunalen App. Das ist die Idee hinter der Entwicklungspartnerschaft „Open SmartCity App", die am Dienstag durch die drei Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen), Klaus Mohrs (Wolfsburg) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) vorgestellt wurde. Dahinter steckt technisch die „Mensch, Solingen" App, die bereits seit dem Frühjahr verfügbar ist.

„Uns vereint das gleiche Verständnis - Lust auf Zusammenarbeit, das Teilen von Wissen und die Überzeugung, dass gemeinsam immer bessere Lösungen entstehen.", so die drei Oberbürgermeister. Dabei sollen Förderprogramme genutzt werden, um gemeinsam Lösungen zu finden, die nicht nur übertragbar sind, sondern auch direkt gemeinsam genutzt werden. Die Zusammenarbeit werde dadurch zum Ausdruck gebracht, dass eine Entwicklungspartnerschaft geschlossen wurde.

Eine besondere Rolle kommt dabei der Förderung durch die Bundesregierung zu. Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Solingen und Wolfsburg gehören zu den ersten Kommunen der Förderung. Mit Mitteln der Förderung möchten die Städte Smart City Funktionen ausbauen.

Remscheid und Solingen wiederum arbeiten in der Digitalen Modellregion zusammen an smarten Bürgerservices - unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Dabei werden Anwendungen gefördert, die Bürgerinnen und Bürgern eGovernment-Funktionen per App direkt  auf dem Handy und damit immer griffbereit zur Verfügung stellen.

Bei der Entwicklung arbeiten die Kommunen mit Start-Ups zusammen. In Solingen haben die Technischen Betriebe (TBS) zudem eigene Programmierer eingestellt. Über lokale Plattformen möchte man die Stadtgesellschaft einbinden. So werden schon heute in der „Mensch, Solingen" App über 360 lokale Einzelhändler der Plattform solingen-liefert.de angezeigt. In Zukunft sollen Angebote auch für bestimmte Zielgruppen eingebunden werden, etwa für Menschen mit Behinderungen.

In der Zusammenarbeit sehen die Oberbürgermeister viel Potenzial. Deshalb sei man auch offen für weitere Kommunen, die sich an der Entwicklung beteiligen möchten.

Interessierte Kommunen können sich an die Stadt Solingen wenden unter:

solingen.digital@solingen.de