Erste Straßen wieder frei - andere Sperrungen halten an

Pressemitteilung - Archiv

- 102/tk

Bitte beachten Sie, dass dies eine alte Pressemitteilung aus unserem Archiv ist. Möglicherweise gibt es inzwischen Aktualisierungen.

Weitere Entscheidungen fallen am Samstag. Grünanlagen und Wälder meiden. 165 Feuerwehr-Einsätze.

Das Orkantief bedeutete einen Vollalarm für die Solinger Feuerwehr. Bis kurz vor Mitternacht bearbeiteten die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwellige Feuerwehr 165 sturmbedingte Einsätze im Solinger Stadtgebiet. Dabei waren 180 Kräfte im Einsatz. Dies übertraf die Erwartungen, die üblicherweise mit vergleichbaren Unwetterereignissen dieser Warnstufe einhergehen. Auch das Technische Hilfswerk war alarmiert.

Mit den Einsätzen waren und sind weiterhin verschiedene Straßensperrungen verbunden. Hier der aktuelle Stand:

  • Die Lacher Straße ist einspurig befahrbar.
  • Der Odentaler Weg ist wieder befahrbar.
  • Die Remscheider Straße ist befahrbar.
  • Die Burger Landstraße ist ab Hausnummer 180 gesperrt.
  • Die Ittertalstraße ist im Bereich Talblick gesperrt.
  • Die Nöhrenhauser Straße ist  gesperrt.
  • Der Balkhauser Weg ist ab der Wupperbrücke gesperrt (das Tierheim ist erreichbar).

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen keine weiteren sturmbedingten Einsätze mehr an.

Im Verlauf des Samstags wird erneut eine Zunahme des Einsatzgeschehens erwartet, weil mit Tagesbeginn vermutlich viele Schäden erst wirklich erkennbar werden.

Folgender wichtiger Warnhinweis ist bitte dringend zu beachten:

  • Grünanlagen, Wälder, Spielplätze und Bolzplätze sind in den kommenden Tagen unbedingt zu meiden.
  • Das gilt auch für die Korkenziehertrasse.
  • Auf den Sportplätzen, auf denen ab Samstag wieder Spielbetrieb angesetzt ist, muss vor Ort eine sorgfältige und vorsichtige Abwägung der Risiken durch die Zuständigen erfolgen.

Durch den Sturm können Bäume einen Knacks erhalten haben, der nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. Daher ist Vorsicht geboten. Das gilt natürlich auch im privaten Bereich, etwa im heimischen Garten.

Seitens der Stadt wird ab Samstag früh (8 Uhr) damit begonnen, Erkundungsfahrten zu den oben genannten öffentlichen Stellen durchzuführen, um möglichst schnell ein Lagebild zu Zustand und Gefahren zu erhalten. Wann und wo Entwarnung gegeben werden kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund der Vielzahl der Orte ist davon auszugehen, dass diese Begutachtungen einige Tage benötigen werden.