Frösche und Kröten wandern wieder

Pressemitteilung - Archiv

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Hohlenpuhler Weg und Götsche gesperrt

Rechtzeitig zu Beginn der Krötenwanderung werden ab Donnerstag, 3. März, der Hohlenpuhler Weg und die Straße Götsche für Fahrzeuge gesperrt. Friedrichstal, Unten- und Obenrüden sind über die Severinstraße in Solingen-Widdert erreichbar, die Hofschaft Götsche über Langenfeld. Die Sperrung dauert voraussichtlich vier Wochen.

Beide Straße liegen in Naturschutzgebieten und zerschneiden die Lebensräume besonders geschützter Arten wie Grasfrosch , Bergmolch, Fadenmolch, Erdkröte, und Feuersalamander. Sie sind auf die Hilfe der Menschen angewiesen. Erdkröten und Grasfrösche wandern bei Temperaturen von etwa zehn Grad von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern, auf die sie geprägt sind. Der Schutz der Amphibien durch die Straßensperrungen ist ein wichtiger Beitrag, um die Arten und damit die biologische Vielfalt im Stadtgebiet zu erhalten.

An kürzeren Querungsstrecken werden Amphibienzäune mit Fangeimern installiert: Caspersbroich, Papiermühle, Theegarten (zum Papiermühler Bachtal), Tiefendicker Straße, Schellberger Weg, Untenfürkelt, Friedrichsaue, Wipperauer Straße (östlich von Horn), Langhansstraße und Hermann-Löns-Weg (Ende).  Die Fangeimer, die sich in der Regel nachts füllen, dienen nicht nur der Sicherung der Tiere, sie geben auch Aufschluss darüber, welche Arten vorkommen. Deshalb sollten Passanten sie nicht leeren.

Damit sich alle, die unterwegs sind, auf die Wanderungen einstellen können, weisen neue Verkehrsschilder auf den "Krötenschutz" hin.