Stadt unterstützt private Baum-Pflanzungen

Pressemitteilung - Archiv

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Bitte beachten Sie, dass dies eine alte Pressemitteilung aus unserem Archiv ist. Möglicherweise gibt es inzwischen Aktualisierungen.

Wer Pate wird und auf seinem Grundstück pflanzt, bekommt Kosten ersetzt.

Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger ein, auf ihren Wohn- oder Gewerbegrundstücken, etwa in Vorgärten oder Höfen, einen Baum zu pflanzen. So sollen neue Bäume Platz finden, die die positive Wirkung von Grün in der Stadt ausweiten. Wer Eigentum hat, kann einen Standort zur Verfügung stellen und eine Baumpatenschaft übernehmen. Darüber wird eine Vereinbarung mit der Stadt getroffen. Die Laubbäume werden auf Kosten der Stadt geliefert und gepflanzt.Sie sind vier bis sechs Jahre alt, hochstämmig und bereit zwei bis drei Meter groß. Ein von der Stadt beauftragtes Unternehmen sorgt für Baumpfähle, Düngung sowie einen Wasserssack und unterstützt zwei Jahre lang das Anwachsen.

Am heutigen Donnerstag, 3. März, 15-18 Uhr, gibt es dazu einen Informationsstand auf dem Ohligser Marktplatz. Am  Freitag, 4. März, wird von 15-18 Uhr eine Telefon-Hotline zu den Baumpatenschaften geschaltet. Vier Experten stehen Rede und Antwort:

  • Telefon: 0212 / 290-6060

Aber auch darüber hinaus können sich alle Interessierten Per E-Mail oder telefonisch melden, wenn sie Fragen haben oder eine Baumpatenschaft übernehmen wollen.

Bäume und Stadtgrün fehlen insbesondere in den Klimahotspot-Bereichen, die eine hohe Bevölkerungsdichte und wenig Freiräume aufweisen. Dazu zählen die Stadtmitte und die Ohligser Innenstadt sowie Teile von Solingen-Wald. Die ufttemperatur ist dort höher als in anderen Stadtteilen, weil sich die Straßen und die Gebäudefassaden stark erhitzen und die zum Wohlfühlen notwendige Luftfeuchte fehlt. Klimaexperten gehen davon aus, dass solche Siedlungsbereiche im Jahr 2050, also schon in 30 Jahren, die Jahrestemperatur um vier Grad Celsius steigen lassen. Bäume kühlen und befeuchten die Luft, verhindern das Aufheizen von Gebäuden und Straßen und binden Schwebstoffe wie Rußpartikel, Feinstaub und Viren. Sie sind ein Lebensraum für Insekten und Vögel, reduzieren Lärm, binden Kohlendioxid und produzieren Sauerstoff. Die Stadtverwaltung steigerte bereits die jährlichen Baumpflanzungen auf öffentlichen Flächen: 2019 wurden rund 150 Bäume gepflanzt, im Jahr 2021 waren es bereits mehr als 245 Bäume.

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