"Was ich anhatte...": Ausstellung will sensibilisieren

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Gleichstellungsstelle zeigt in Kuben vor "Gläserener Werkstatt" Kleidung von Vergewaltigungsopfern

"Was ich anhatte..." (...als ich vergewaltigt wurde) ist eine Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt überschrieben, die vom 18. bis 31. März im Schaufenster der "Gläsernenen Werkstatt" an der Hauptstraße 61-63 zu sehen ist. Die Kölner Journalistin und Dokumentarfilmerin Beatrix Wilmes stellt die überwiegend originalen Kleidungsstücke von zehn Opfern aus, deren Erfahrungen über einen QR-Code abgerufen werden können.

"Wir wollen zeigen, dass Mädchen und Frauen durch ihr Äußeres keineswegs zu dieser Straftat beitragen", betont Sandra Ernst von der städtischen Gleichstellungsstelle, die die Veranstaltung im Rahmen des Frauentages 2022 gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle Solingen, dem Städtischen Klinikum und dem Zonta-Club Wuppertal organisiert hat. Die Ausstellung, die rund um die Uhr in der Fußgängerzone besichtigt werden kann, informiert zudem über das Solinger Angebot der Anonymen Spurensicherung für Oper von sexueller Gewalt.

Weitere Infos unter www.wasichanhatte.de und www.solingen.de/de/inhalt/anonyme-spurensicherung-solingen/