Kunstkritikerin und Muse der Surrealisten

Pressemitteilung - Archiv

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In der VHS-Reihe "Starke jüdische Frauen" geht es am 1. April um Luise Straus-Ernst

In ihrer VHS-Reihe "Starke jüdische Frauen" stellt die Solinger Journalistin Stefanie Mergehenn mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle am Freitag, 1. April, um 15 Uhr Luise Straus-Ernst (1893-1944) vor. Die Muse der Dadaisten war weit mehr als die erste Frau des Surrealisten Max Ernst, mit dem sie den Sohn Jimmy hatte. Die Tochter einer jüdischen Fabrikantenfamilie aus Köln verwirklichte sich als Kunsthistorikerin, Autorin und Journalistin. Bereits 1933 emigrierte sie nach Paris, wohin ihr Mann sich schon früher mit einer seiner zahlreichen Geliebten abgesetzt hatte. Die Ausreise in die USA trat Max Ernst mit der Kunstsammlerin Peggy Guggenheim an. Luise hingegen wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Der Vortrag (Kurs-Nr. 10-8118s@122) findet bei freiem Eintritt hybrid statt - wahlweise vor Ort unter 2G-Auflagen im VHS-Forum an der Mummstraße 10 oder virtuell via Zoom (Einwahldaten: Meeting-ID: 920 4493 9665, Kenncode: 25 49 51). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es beim Fachbereichsleiter Dr. Heinz-Werner Würzler, Tel. 0212 / 290-3265 oder auf www.bvhs.de.