Pyramide wird angeschoben

Pressemitteilung

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Auch Christstollen aus Aue auf dem Alten Markt

Das traditionelle Pyramiden-Anschieben findet auch in diesem Jahr statt

am Samstag, dem 26. November
um 17 Uhr
auf dem Alten Markt.

Das Programm gestalten Lothar Jokisch, der früher als Vorsitzender des ehemaligen Erzgebirgsvereins aktiv war, mit erzgebirgischen Texten und die Jagdhornbläser sowie die Kreis-Sängervereinigung Solingen e.V. mit Weihnachtsmusik. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Tim Kurzbach und der Auer Bürgermeister Hans Beck, der als Vertreter der sächsischen Partnerstadt eigens zu der Veranstaltung anreisen wird. Die Pyramide, die während der Adventszeit am Alten Markt stehen wird, werden sie gemeinsam "anschieben", also feierlich in Gang setzen und beleuchten. Wie jedes Jahr wird auch diesmal Christstollen aus Aue angeschnitten und von Mitarbeiterinnen aus dem Büro des Oberbürgermeisters kostenlos an die Besucher verteilt. An Ständen des Weihnachtsmarkts können Besucher Glühwein erwerben.
Wie ist es eigentlich zu diesem schönen Brauch des Pyramiden-Anschiebens gekommen? Die fünf Meter hohe Pyramide mit dem Krippenspiel ist ein Geschenk der Großen Kreisstadt Aue an die Klingenstadt, das Solingen 1990 nach der Wiedervereinigung von seiner Partnerschaft im Erzgebirge erhielt. Ebenso wie ihr Gegenstück in Aue wird auch die Solinger Weihnachtspyramide jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Advent mit Musik und Gedichten feierlich „angeschoben". Jahr für Jahr wird dabei Original-Stollen aus der Partnerstadt Aue an die Besucherinnen und Besucher verteilt. Seitdem hat dieser schöne Brauch im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Aue bei uns im Bergischen Land Einzug gehalten und ist zu einer eigenen, kleinen Tradition geworden.