Rasspe-Gelände geht an Wirtschaftsförderung Solingen

Pressemitteilung

- 398/pe

Standort für Produktions- und Handwerksbetriebe

Sehr erfreut zeigt sich Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter darüber, dass der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW heute im Bieterverfahren um die ehemaligen Rasspe-Immobilien dem Angebot der Wirtschaftsförderung Solingen den Zuschlag erteilt hat. "Ich bin froh, dass die Entscheidung so zügig gefallen ist. Für unsere Bestrebungen, die Gewerbebrache zu reaktivieren und die Flächen im gesamstädtischen Interesse weiterzuentwickeln, ist das sehr hilfreich. So können wir mit dem künftigen Eigentümer als wichtigem Partner das Bebauungsplanverfahren zeitnah fortführen."

Am 18. Juni hatte der Stadtrat die Aufstellung des Bebauungsplanes D 521 für das Areal Stöcken/ Peter-Rasspe-Straße beschlossen. Nach dem Willen des Rates soll der Standort insbesondere gewerblichen Nutzungen aus den Bereichen Produktion, produktionsnahen Dienstleistungen und Handwerk dienen. Dadurch sollen auch Entwicklungsmöglichkeiten für investitionsinteressierte Betriebe geschaffen werden, die in Solingen ansässig sind.

Für Solingen ist die Wiederbelebung von sogenannten "Gewerbebrachen" wie zum Beipiel "Rasspe" mit einer Größe von sieben Hektar wichtig, da die Raumreserven für Gewerbeansiedlungen zur Neige gehen. Anfang des Jahres verfügte die Stadt über ihre Tochtergesellschaft Wirtschaftsförderung Solingen noch über rund 13 ha sofort vermarktbare und planungsrechtlich gesicherte Gewerbeflächen. Deses Flächenangebot kann den Bedarf der Unternehmen mittel- bis langfristig aber nicht decken, da der jährliche Bedarf an Wirtschaftsflächen bei rund 6 ha liegt, wie die Bezirksregierung Düsseldorf ermittelt hat.