Remscheider Straße: ab Morgen Behinderungen

Pressemitteilung

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Bäume müssen gefällt werden

Weil das Sturmtief "Friederike" auch am Hang rechts der Remscheider Straße zwischen Grunenburg und der Kreuzung mit der L74 Schäden angerichtet hat, kommt es ab morgen früh zu möglichen Behinderungen auf der Remscheider Straße. Weil mehrere Bäume drohen auf die Straße zu stürzen, war kein Aufschub möglich. Der Stadtdienst Natur und Umwelt hat sich gemeinsam mit Straßen NRW kurzfristig zum Handeln entschlossen. Für bis zu einer Woche wird jeweils zwischen 9 und 15 Uhr der Verkehr dort mit mobilen Ampeln geregelt, und zwar jeweils nach Bedarf. Es könnte also zu unterschiedlich langen Wartezeiten kommen. Markus Schlösser, im Stadtdienst Natur zuständig für Wald und Landschaft, sagt: "Sicherheit hat hier einfach Vorrang.  Wir werden versuchen, die Arbeiten so verkehrsverträglich wie möglich durchzuführen."  Deshalb bleiben die Zeiten des Berufsverkehrs ausgespart.

Insgesamt, so schätzt Schlösser, hat "Friederike" in den Solinger Waldgebieten Bäume mit insgesamt rund 600 Kubikmetern Holz umgeweht. Das sei zwar kein Vergleich zum Sturm "Kyrill", der 2007 12.000 Kubikmeter Holz niederlegte. Allerdings seien die abgeknickten und angeschlagenen Bäume über große Flächen verteilt, weshalb die rund zehn Forstleute, die jeden Tag im Einsatz sind, weite Wege zurücklegen müssten. Die Arbeiten insgesamt könnten durchaus noch zwei Monate dauern, schätzt Markus Schlösser.