Renovierung des Theaters und Konzerthauses abgeschlossen

Pressemitteilung

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Oberbürgermeiser Norbert Feith weiht neuen Boden im Konzerthaus ein.

Oberbürgermeister Norbert Feith weihte am 22. September, eine halbe Stunde vor der Schließung der Wahllokale, den neuen Teppichboden des Konzerthauses ein. Im Vorfeld der "Wahlparty" zur Bundestagswahl, die traditionell im Konzerthaus stattfindet, bot sich eine gute Gelegenheit, den umfangreichen Renovierungsarbeiten im Theater und Konzerthaus einen würdigen Abschluss zu geben. Seit Mitte Juli 2013 wurde nicht nur der Estrich im Konzertsaal-Foyer erneuert; auch letzte Wasserschäden im Theatersaal sind verschwunden. Eine Viertelmillion Euro investierte die Stadt in ihr Theater. Dies "unterstreicht den Stellenwert, den wir der Kultur in unserer Stadt trotz sehr begrenzter Etatmittel zumessen" betonte Norbert Feith in einer kurzen Ansprache. Jetzt kann die neue Spielzeit kommen.

Der gesamte Estrich im Foyer des Konzertsaals und im ehemaligen Raucherfoyer wurde auf 800 Quadratmetern abgetragen, erneuert und mit einem neuen Teppichboden versehen. Wie das Kulturmanagement nachgerechnet hat, stecken allein im Estrich 70 Kubikmeter Sand und Spezialzement. Der neue Teppich aus Dänemark lässt sich leicht reinigen und ist besonders licht- und "reibeecht" und schalldämmend. Die Renovierung war nötig, weil der alte Estrich bröckelte und der grüne Vorgängerteppich nach 25 Jahren abgenutzt war.

Parallel zu den Arbeiten im Foyer legten die Theatertechniker im Theatersaal selbst Hand an und montierten in Eigenleistung neue Polster und Rückenlehnen. 813 Sitze mit einem stolzen Alter von 20 Jahren galt es zu erneuern. Dabei musste wegen komplizierter Verschraubungen jeder Sitz einzeln ausgebaut werden. Auch letzte Wasserschäden im Theater wurden beseitigt. Am 19. Februar hatten sich 20 000 Liter Löschwasser aus der Druckwassersprühanlage auf die Bühne im Pina-Bausch-Saal ergossen. Einige Piniendielen waren noch auszutauschen und die Arbeitsgalerien mit Dielen aus Schwarzkieferholz zu belegen. Die Kosten dieser Arbeiten trägt die Versicherung.

Der Oberbürgermeister kündigte an, dass auf die innere Gebäudeverjüngung bald auch die Aufwertung des Außenbereiches um das Theater und Konzerthaus folge. So erhalten Fußgänger in der ersten Jahreshälfte 2014 einen Übergang vom Theater über die Konrad-Adenauer-Straße, neue Taxihalteplätzen entstehen und eine Begrünung wird angelegt, die einen unverstellten Blick auf das Haus erlaubt.