Rettungspunkte im Wald sorgen für mehr Sicherheit

Pressemitteilung

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87 Waldrettungspunkte sorgen für mehr Sicherheit in der Solinger Landschaft. Oberbürgermeister Norbert Feith weihte die Tafel Nummer 58 am Wanderparkplatz Odentaler Weg am Freitag symbolisch ein.

Wenn es zu Unfällen oder akuten gesundheitlichen Problemen beim Laufen, Wandern, Radfahren oder Arbeiten in Wald und Feld kommt, können Helfer sich mit Hilfe der Nummer besser orientieren. Wer über Handy Hilfe über den Notruf 112 herbeiruft, sollte also die Nummer des nächstgelegenen Rettungspunktes nennen. Bei der Leitstelle ist die Lage der Punkte ebenso hinterlegt wie der jeweils direkteste Anfahrtsweg für Rettungsfahrzeuge. So werden Unklarheiten, Suchen und dadurch ausgelöste längere Wartezeiten vermieden. Etwa fünf- bis achtmal im Jahr komme es zu solchen Rettungseinsätzen, berichtet Feuerwehrchef Frank-Michael Fischer. Durchschnittlich habe es bisher etwa eine Stunde gedauert, bis ein Rettungsfahrzeug vor Ort sei. Diese Zeit, so hoffen die Verantwortlichen der Stadt Solingen, lasse sich mit Hilfe des neuen Systems verkürzen. In Hagen und der Nachbarstadt Remscheid setzt man ebenfalls auf die Rettungspunkte.

Die an Metallpfählen befestigten Schilder tragen außer ihrer jeweiligen Nummer auch einen Hinweis auf den Rettungsnotdienst 112.

Auf der Internetseite der Stadt Solingen gibt es detaillierte Informationen über die Standorte der einzelnen Rettungspunkte: http://www2.solingen.de/C12573970062F3A0/html/51D53A8A974CC156C1257A84004A0CB9?opendocument&nid1=56433