Rettungswache 6 geht pünktlich ans Netz

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Standort ist die Löhdorfer Straße 38

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wird am 1. Februar, wie vertraglich vereinbart, seine Rettungswache 6 in Betrieb nehmen. Dazu hat er ein bestehendes Betriebsgebäude an der Löhdorfer Straße 38 erworben. Der Kaufvertrag für die Immobilie wurde am 25. Januar unterzeichnet. Weil der Erwerb eines zuvor ins Auge gefassten Grundstücks kurzfristig doch nicht zustande gekommen war, hat sich die verbleibende Zeit bis zum Stichtag 1. Februar stark verkürzt.

Beigeordneter Jan Welzel: „Mit dem Standort ist eine wesentliche vertragliche Vorgabe erfüllt, der Betrieb geht dort an den Start und die Versorgungssicherheit ist damit durchgehend und jederzeit voll gewährleistet." Die unverzügliche Alarmierung der Fahrzeuge und Besatzungen sei sichergestellt. Weitere Um- und Ausbauten sollen bei laufendem Betrieb erfolgen.

Während der Umbauzeit stehen drei Wohncontainer mit Wach-, Aufenthalts- und Ruheräumen für das wachhabende Personal ebenso zur Verfügung wie ein Sanitärcontainer. Ab dem 1. Februar wird der vom ASB personell zu besetzende Rettungswagen sowie die drei Krankentransportwagen, die bis jetzt, wie vertraglich festgelegt, an Standorten der Stadt Solingen untergebracht sind, in der Fahrzeughalle an der Löhdorfer Straße 38 stehen. Dasselbe gilt in Kürze für die beiden eigenen Fahrzeuge des ASB, die den Spitzenbedarf abdecken. Für die Fahrzeuge wurde die Halleneinfahrt  auf das notwendige Maß verbreitert und ein Schiebetor eingebaut.

Die Rettungswache mit Fahrzeughalle und Funktionsräumen werden im Rahmen noch notwendiger Umbaumaßnahmen weiter ausgebaut und modernisiert.

Das Grundstück Löhdorfer Straße 38 liegt 18,8 Meter außerhalb des in der Ausschreibung der Rettungsdienstleistung genannten Radius von 250 Metern um den alten Wachstandort. Eine gutachterliche Beurteilung des Büros Forplan (Forschungs- und Planungsgesellschaft für Rettungswesen, Brand- und Katastrophenschutz) bestätigt, dass diese minimale Erweiterung des Radius  unproblematisch ist. Alle bisher versorgten bebauten Bereiche sind damit weiterhin innerhalb der geltenden Frist zu erreichen.

Der ASB ist mit 21 Mitarbeitern seit dem 1. August 2016 im Einsatz und besetzt einen Rettungs- sowie vier Krankentransportwagen der Feuerwehr. Übergangsweise hatten sie seitdem ihren Standort an den Wachen Wald und Ohligs. Der Leiter der Feuerwehr, Dr. Ottmar Müller ist mit der Zusammenarbeit zufrieden: „Das hat von Anfang an zuverlässig funktioniert."