Schloss Burg: Weitere Anträge laufen

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Aber noch keine Mittel vom Bund

Schloss Burg wird keine Mittel aus dem 150 Millionen Euro schweren Fördertopf "Nationale Projekte des Städtebaus" beim Bundesbauministerium erhalten. Das Bergische Städtedreieck hatte sich um Gelder zur Renovierung des Touristenmagneten im Bergischen Land beworben, es jedoch noch nicht in die Auswahl von 46 Projekten geschafft, die eine 14köpfige Expertenjury in Berlin aus 168 Vorschlägen mit einem Antragsvolumen von rund 630 Millionen Euro getroffen hatte. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter sagt dazu: "Es war einen Versuch wert, uns schon zu diesem frühen Zeitpunkt zu bewerben, auch wenn es diesmal noch nicht erfolgreich war."

In Sachen Schloss Burg blickt er nach vorn: "Eine Vielzahl von Förderanträgen bei anderen Trägern ist noch unterwegs. Weitere Gespräche beim Land stehen in den nächsten Wochen und Monaten an. Da können wir uns berechtigte Hoffnungen machen. Außerdem wird das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" auch 2016 wieder aufgelegt. Wir sind ausdrücklich aufgefordert worden, uns dann erneut zu bewerben."

Mit dem so gut wie fertig gestellten Besucherzentrum und einer neuen Beschilderung zeigen sich auf Schloss Burg gerade die Eregebnisse des zu Ende gehenden und von EU, Bund und Land finanzierten Ziel-II-Projektes - Erlebenisraum Schloss Burg. Zudem startet in Kürze die weitere Sanierung und Attraktivieriung im Rahmen der GRW-Förderung (Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur').