Schulanmeldungen: Fast alle Wünsche berücksichtigt

Pressemitteilung

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Das Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr 2016/2017 an den weiterführenden Schulen wurde heute abgeschlossen. Jetzt liegen jetzt die endgültigen Ergebnisse vor. Danach wurden an  den Realschulen 301, an den Gymnasien 432 und an den Gesamtschulen und der Sekundarschule insgesamt 678 Jungen und Mädchen angemeldet.

Mit insgesamt 1.366 Kindern verlassen rund 100 Schülerinnen und Schüler weniger als im vorigen Jahr die Grundschulen und wechseln im Sommer zu den weiterführenden Schulen. „Ich bin froh, dass dem Erstwunsch der Eltern ganz überwiegend entsprochen werden konnte“, freut sich Schuldezernentin Dagmar Becker. Nach Koordinierungsmaßnahmen der Schulen des längeren gemeinsamen Lernens (insgesamt vier Gesamtschulen und eine Sekundarschule) konnten für 46 Kinder Plätze angeboten werden, die dem Zweitwunsch entsprachen. Lediglich 29 Kinder fanden keine Aufnahmen an diesen Schulen, weil die Eltern entweder keinen oder andere Zweitwünsche geäußert hatten.

Möglicherweise müssen nun an den Gymnasien Lenkungsgespräche geführt werden, da an einzelnen mehr Kinder angemeldet wurden als aufgenommen werden können. „Wir werden kurzfristig mit Schulen und Schulaufsicht klären, ob es hier zu einem Ausgleich unter Schulen der gleichen Schulform kommen muss oder ob Überhangklassen gebildet werden können“, beschreibt Schuldezernentin Becker das weitere Vorgehen.

Das im letzten Jahr in dieser Form erstmals praktizierte Verfahren hat sich grundsätzlich bewährt und findet Akzeptanz bei Schulen und Eltern, weiß Udo Depping, Leiter der Schulverwaltung. „Der dritte und vierte Anmeldetag machte es möglich, dass auch die Kinder, die nicht an der Schule ihrer ersten Wahl angenommen werden konnten, entspannt an einer weiterführenden Schule angemeldet werden konnten.“