Schulsozialarbeit an Grundschulen gestartet

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Am 1. Februar nehmen die ersten vier von insgesamt 20 neuen Schul-Sozialarbeitern in Solingen ihre Arbeit auf.

Den Anfang machen die Grundschulen Klauberg, Meigen und Scheidter Straße, an denen die Schulsozialarbeit über eine Kooperation mit dem Internationalen Bund organisiert wird. Mit weiteren Projektpartnern sollen in den nächsten Wochen entsprechende Angebote auch an den Grundschulen Böckerhof, Bogenstraße, Katternberger Straße, Kreuzweg und Westersburg gestartet werden. Darüber hinaus werden beim Stadtdienst Psychologische Dienste neben einer Koordinierungskraft drei weitere Sozialarbeiter für die Arbeit in allen weiteren Grundschulen zur Verfügung stehen.

Das Projekt, als Teil des Bildungs- und Teilhabepaketes vom Bund finanziert, ist auf zwei Jahre befristet. Vor allem geht es darum, Kinder zu unterstützen, denen Leistungen aus diesem Förderprogramm zustehen. Die neuen Sozialarbeiter werden das bestehende Fördersystem an den Schulen ergänzen, zum Teil bestehen bereits diverse Trainingskurse zu Themen wie Gewaltprävention, Streitkultur, Sozialkompetenz, sowie geschlechtsspezifische Angebote.

In einem zweiten Schritt werden derzeit bei der Stadt zehn weitere Stellen für die Schulsozialarbeit an weiterführenden Schulen zum Thema Schnittstelle Schule/Beruf besetzt. Dort ist eine enge Zusammenarbeit mit dem projektierten Jugendhaus des städtischen Jobcenters geplant.