Solidarität mit Muslimen in Solingen

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Zu einem Treffen mit allen muslimischen Vereinen und Gemeinden der Stadt hat Oberbürgermeister Norbert Feith gemeinsam mit dem Vorstand des Integrations- und Kulturvereins Solingen Mitte am kommenden Sonntag, 6. Mai, in dessen Räume an der Konrad-Adenauer Straße 22 eingeladen.

"Es geht mir darum, Solidarität mit den Muslimen dieser Stadt zu zeigen, die mit dem Extremismus der militanten Salafisten nichts zu tun haben", sagt Feith. Am Rande einer "Pro NRW" - Demonstration vor dem Rathaus war es am 1. Mai zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit jungen Salafisten gekommen.

"Wir leben in Solingen in guter Gemeinschaft - und das lassen wir uns nicht kaputt machen", betont der Oberbürgermeister. Bei dem Treffen geht es auch darum, gemeinsam zu überlegen, was man tun kann, um junge Menschen von extremen Gruppierungen religiöser wie politischer Ausprägung fern zu halten.

Ausdrücklich stellt sich der Oberbürgermeister schützend vor den Integrations- und Kulturverein, der immer wieder mit den Extremisten verwechselt wird. Seine Moschee (Konrad-Adenauer-Straße 22) in der das Treffen mit Solinger Musklimen am nächsten Sonntag stattfindet, liegt unmittelbar neben den Vereinsräumen der Salafisten (Konrad-Adenauer-Straße 26, Hintergebäude).