Solingen für Preis des Bundesumweltministeriums nominiert

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"PartnerStadt" würdigt Solinger Engagement im Senegal und in Nicaragua

Solingen ist für den Sonderpreis „PartnerStadt - Nachhaltige Infrastrukturen lokal und global" nominiert worden, der im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises erstmals verliehen wird. Vergeben wird der Sonderpreis vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Die Auszeichnung würdigt Kommunen, die das Entstehen nachhaltiger, innovativer Infrastrukturen in benachteiligten Ländern unterstützen. Zusammen mit Solingen wurden Horb am Neckar und Jena nominiert. Die Bekanntgabe und Auszeichnung des Gewinners erfolgen im Rahmen der festlichen Gala des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 25. November 2016 in Düsseldorf.

Solingen hatte sich im Sommer um den Sonderpreis "Partnerstadt" beworben. Die Stadt Solingen wurde von der Jury mit ihren Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit mit Jinotega und Thiès nun für die Verleihung des Sonderpreises nominiert, was von der Stadt schon als großer Erfolg gewertet wird. Das Finale hat Solingen vor allem mit den multilateralen Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit erreicht: Beide Partnerstädte Jinotega und Thiès sowie weitere Partner wirken in gemeinsamen Projekten mit. Auch die Einbindung der Zivilgesellschaft, insbesondere mit den Fördervereinen Jinotega und Thiès, die Kooperationspartner in Solingen und in den Städten vor Ort sind, sind ein besonders wichtiger Faktor bei der Durchführung der Projekte.