Solingen und Haan wollen regelmäßig kommunizieren

Pressemitteilung

- 46/bw

Regelmäßige Kommunikation verabredeten die Stadtspitzen von Solingen und Haan in einer gemeinsamen Sitzung im Haaner Rathaus.

Ein erstes Arbeitstreffen hatte vor einem Jahr im Solinger Rathaus stattgefunden, diesmal fuhren Oberbürgermeister Norbert Feith und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter ins Rathaus der Nachbargemeinde. Gastgeber war Haans Bürgermeister Knut vom Bovert.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Planung von Gewerbegebieten an der Grenze zwischen den beiden Städten und die Verkehrssituation der zubringenden Straßen. Oberbürgermeister Norbert Feith betonte noch einmal, Solingen leide unter Gewerbeflächenmangel, was auch eine Nutzung kleinerer Flächen sinnvoll mache, die gut an das Fernverkehrsnetz anzubinden seien. Feith: "Wir haben das gemeinsame Interesse, Verkehrsflüsse optimiert zu gestalten. Deshalb werden wir bei der Entwicklung von Gewerbegebieten selbstverständlich auch zu erwartende Änderungen bei der Verkehrsbelastung berücksichtigen."

In Solingen wie in Haan haben sich Bürgerinitiativen formiert, die auf Solinger Seite Bedenken gegen geplante kleinere Gewerbegebiete am Rande des landschaftsgeschützten Ittertals äußern, auf Haaner Seite zusätzlichen Verkehr über Haaner Straßen befürchten. Stadtdirektor Hoferichter wies darauf hin, dass eine stadtweite Potentialanalyse neben bestehenden Gebieten wie Fürkeltrath I und II auch Buschfeld oberhalb des Ittertals als möglicherweise geeignet identifiziert habe. Derzeit werde eine Anlasye der Auswirkungen auf die Umwelt erstellt.

Auf Haaner Gebiet steht die Lösung von Zufahrtsproblemen zur A 46 an, etwa über die Martin-Luther- bzw. Turnstraße in Haan von der Ittertalstraße aus, und im Kreuzungsbereich vor dem neu geplanten Gewerbegebiet Polnische Mütze. Auch hier verabredeten die Stadtspitzen regelmäßigen fachlichen Austausch und gemeinsame Teilnahme an Informationstreffen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Kooperationsmöglichkeiten baten Vertreter der Stadt Haan um eine Kontaktaufnahme in Sachen interkommunaler Zusammenarbeit etwa im Personalwesen der Verwaltungen und der Beschaffung. Schon jetzt gibt es gemeinsame Ausschreibungen bei der Kanalsanierung und eine Kooperation bei der Stadtreinigung. Diese verlaufe sehr zufriedenstellend.