Solingen wird Regionalfördergebiet

Pressemitteilung

- 321/bw

Das Bergische Städtedreieck erhält ab dem kommenden Jahr Landeshilfe bei der Förderung seiner Wirtschaftskraft. Gemeinsam mit Wuppertal und Remscheid soll Solingen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms NRW als Regionalfördergebiet 2014 bis 2020 ausgewiesen werden.

"Ich bin hocherfreut, dass unsere langjährigen Bemühungen von Erfolg gekrönt wurden", sagte Oberbürgermeister Norbert Feith nach Eingang eines Informationsschreibens vom Wirtschaftsministerium in Düsseldorf. Schon lange hatte das Bergische Städtedreieck dafür gekämpft, bei der Infrastrukturförderung gegenüber dem Ruhrgebiet nicht benachteiligt zu werden. "Unter anderem erwarten wir jetzt konkrete Unterstützung bei der Gewerbeflächenentwicklung", so der Oberbürgermeister. Der Status als Regionalfördergebiet werde unter anderem die Ausgangsposition der Region bei der Zuteilung von Ziel-II-Förderung deutlich verbessern. In der Förderperiode 2014 bis 2020 soll aus dieser EU-Förderung bis zu eine Milliarde Euro nach NRW fließen.

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) macht der gewerblichen Wirtschaft Förderangebote und unterstützt die Region bei Investitionen zum Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur.

Vorrangige Ziele sind dabei,

  • die strukturschwachen Regionen für potentielle Investoren attraktiver zu machen (z. B. Revitalisierung von Brachflächen, Sicherstellung der Breitbandversorgung)
  • jungen, innovativen Unternehmen sowie Kleinen und Mittleren Unternehmen durch geeignete Rahmenbedingungen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten (z. B. Technologiezentren, Bereitstellung von Forschungs- und Innovationsinfrastruktur)
  • die wirtschaftlich relevanten Tourismuspotenziale der Regionen zu unterstützen
  • eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur als Standortkriterium in allen Regionen von Nordrhein-Westfalen sicher zu stellen

Daneben werden auch nicht investive Maßnahmen unterstützt,

  • um die Wachstumspotenziale in den Regionen zu mobilisieren und den Wachstumsprozess anzustoßen und zu begleiten, z.B. durch integrierte regionale Entwicklungskonzepte oder die Durchführung von Regionalmanagements
  • und um Vermarktungsstrategien etwa für die die Akquisition von Ansiedlungen national und international zu fördern.

Der Förderzeitraum beginnt am 1. Juli 2014.