Solinger reisen im April nach Thiès

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Auf dem Programm stehen die Wiederaufforstung und Erosionsbekämpfung

Eine Solinger Delegationen reist im April in die afrikanische Partnerstadt Thiès: Vom 1. bis 6. April machen sich Vertreter der Stadtverwaltung und des Städtefreundschafts-Vereins auf den Weg in den Senegal.

Im Zentrum des Besuchs stehen Maßnahmen zur Wiederaufforstung, Speicherung von Regenwasser und Erosionsbekämpfung - ein Projekt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird und noch bis Ende 2018 läuft. "Besonders wichtig ist es, die Einwohner für eine nachhaltige Nutzung der neu entstehenden Waldflächen zu sensibilisieren", bittet Oberbürgermeister Tim Kurzbach seinen senegalesischen Amtskollegen Talla Sylla brieflich um Kooperation.

Zeitgleich sind auch weitere Vertreter des Fördervereins und einige Feuerwehrleute vor Ort. Sie engagieren sich dort seit vielen Jahren mit eigenen Projekten. Diemal sollen im "Solingen-Haus" Instandsetzungsarbeiten durchgeführt und in Haushalten weitere Kochstellen mit geringem CO²-Ausstoß  installiert werden.

In den Osterferien folgt dann eine Schülergruppe vom Gymnasium Schwerstraße, die zum Teil ebenfalls mitarbeiten will. Dieser Schüler-Austausch ist bereits die 33. Begegnung zwischen Jugendlichen aus Solingen und Thiès. Zuletzt waren einige junge Senegalesen im September letzten Jahres in der Klingenstadt. Die Jugendlichen sind im "Solingen-Haus" untergebracht. Neben dem Besuch des Gymnasiums "Malick Sy", dem Jugendrotkreuz und der Feuerwehr ist auch eine Begegnung mit Bürgermeister Sylla und dem Präfekten von Thiès geplant.