Tourismusförderung setzt Akzente auf der ITB

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Bei der weltgrößten Touristikmesse werden Highlights und neue Formate vorgestellt

Bei der am 7. März beginnenden Internationalen Tourismusbörse in Berlin schlägt das Solinger Stadtmarketing neue Wege ein. Es zeigt eine größere Präsenz am Stand von „Die Bergischen Drei“ und stellt bei der weltgrößten Touristikmesse auch die neue Freizeit-Faltkarte sowie das Magazin „Mensch, entdecke Solingen!“ vor.

Schon seit einigen Jahren ist Solingen im Verbund mit Remscheid und Wuppertal bei der ITB in der NRW-Halle vertreten. „Jetzt soll Solingen im Verbund aber noch sichtbarer werden. Wir wollen die Besonderheiten und touristischen Highlights unserer Stadt hervorheben“, so der Leiter des Stadtmarketings, Lutz Peters, „deshalb sind wir nicht nur mit einer personellen Verstärkung für zwei Tage am Gemeinschaftsstand, sondern auch mit zusätzlichen Informationsmaterialien.“

Punkten mit Freizeit-Faltkarte und neuem Magazin

Tourismusförderung Solingen: Lutz Peters, Sonja Nordmann, Joachim Radtke (v.l.)
Die Solinger Tourismusförderung:
Pressesprecher Lutz Peters, Touristikkauffrau
Sonja Nordmann und Marketingexperte
Joachim Radtke (v. l. Foto Uli Preuss)

Dazu gehört zum einen eine neue große Freizeit-Faltkarte, auf der die wichtigsten Highlights Solingens eingezeichnet sind und mit Texten und Fotos erläutert werden. Darüber hinaus kommt pünktlich zur Messe die erste Ausgabe eines 28seitigen, touristisch ausgerichteten Magazins heraus, das nun alle sechs Monate erscheinen soll. In „Mensch, entdecke Solingen. Das Magazin“ stellt etwa Filmproduzent Sigurd Tesche die Wupper als „Amazonas des Bergischen Landes“ vor, berichtet WDR-Fernsehchef Jörg Schönenborn von den persönlichen Hotspots in seiner Heimatstadt und kommen auch Veranstaltungs- und Gastrotipps nicht zu kurz.

„Unser Ziel ist ganz klar, mehr Gäste nach Solingen zu holen und die Übernachtungszahlen zu steigern. Dafür müssen wir aber erst einmal auf die Möglichkeiten, die Gastronomie und Hotellerie bieten, sowie auf herausragende und interessante Veranstaltungen aufmerksam machen.“ Die entsprechende touristische Infrastruktur in Solingen sei noch entwicklungsfähig, so Lutz Peters. „Wir sind uns aber sicher, dass wir mit diesen Impulsen die Wahrnehmung für die Klingenstadt steigern können.“

Aktive Freizeitgestaltung in der Natur

Wandern, Radfahren und aktive Freizeitgestaltung hätten in den letzten Jahren stark an Bedeutung und Attraktivität für den Tourismus zugelegt. Und Solingen biete in dieser Hinsicht etwa mit seinen steilen Wupperbergen beste Voraussetzungen für Mountainbike-Sportler. Wanderer fänden ein 400 km langes Wegenetz vor sowie die Anbindung an den Bergischen Weg, der vom Ruhrgebiet bis zum Siebengebirge führt. Ebenso attraktiv sei die Anbindung der „Korkenziehertrasse“ an andere Radtrassen rund um Solingen. „Da stecken für uns viele Chancen drin und die wollen wir heben“, so Lutz Peters. Außerdem hätte Solingen als Standort mit einer langen Tradition des Handwerks und der Industrie ebenfalls ein Potenzial, das heute mehr denn je gefragt sei. Ein gutes Beispiel dafür sei das LVR-Industriemuseum in der Gesenkschmiede Hendrichs.

Touristische Aufwertung der Müngstener Brücke

Unter dem Motto „Mensch, entdecke Solingen“ laufen derzeit zahlreiche Stränge zusammen, die Kostbarkeiten der Stadt sichtbarer zu machen. Aufgabe der neu aufgestellten Tourismusförderung sei es, auch die Außenwahrnehmung zu verändern und den Blick auf die Besonderheiten der Stadt zu öffnen.

„Ein wesentlicher Aspekt, der uns auf der ITB auch beschäftigt, ist eine Aufwertung des Standorts Solingen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Müngstener Brücke“, sagt Lutz Peters, „hier laufen Bestrebungen, die Brücke im Verbund mit den ähnlich gebauten Brücken in Portugal, Frankreich und Italien nicht nur als UNESCO-Weltkulturerbe zu etablieren, sondern auch ein neues Konzept aufzusetzen für eine touristische Aufwertung. Anderswo in Europa denken die Menschen genauso wie wir, das gibt der gemeinsamen Idee natürlich zusätzliche Kraft.

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