Sporthallen sind wieder leer

Pressemitteilung

- 218/bw

Flüchtlinge ziehen in bessere Unterkünfte und Wohnungen

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Integration von Geflüchteten ist gelungen. So gut wie alle Menschen, die Solingen fest zugewiesen wurden, sind inzwischen in Wohnungen oder in Gemeinschaftsunterkünften mit Privaträumen untergebracht. "Wohnungen statt Sporthallen" - dieses Prinzip hat in Solingen also gegriffen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach hatte in der Vergangenheit persönlich auf eine schnelle Lösung gedrungen. "Ich bin froh darüber, dass die Zeit, in der Flüchtlinge notgedrungen in Sporthallen untergebracht werden mussten, erst einmal vorbei ist", sagt er. Jetzt stehe der Bildungsbereich im Fokus: von Deutsch- und Integrationskursen bis hin zu Kindergartenplätzen und Schulunterricht, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Diese Gebäude werden nicht mehr für die Unterbringung Geflüchteter genutzt:

  • Die Sporthalle Krahenhöhe ist bereits leer, jetzt wird sie gereinigt und wieder auf die Nutzung für den Sport vorbereitet. Ab dem 16. Mai steht sie Schule und Vereinen dann wieder zur Verfügung.
  • Auch die Turnhalle Zweigstraße wird dem Sport zügig wieder übergeben, am 1. Juni kann der Betrieb dort wieder aufgenommen werden.
  • Das ehemalige Hallenbad Sauerbreystraße wird ebenfalls nicht mehr als Unterkunft benötigt, die Räume bleiben aber für mögliche Notfälle weiter in Bereitschaft.
  • Das ehemalige Schulhaus Fürker Irlen steht bereits leer. Hier soll eine Kita eingerichtet werden.
  • Auch das evangelische Gemeindehaus an der Corinthstraße wird ab dem 1. Juni nicht mehr mit Geflüchteten belegt sein und der Gemeindearbeit wieder zur Verfügung stehen.