Stadt beschäftigt 7,4 Prozent Behinderte

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Gesetzliche Pflicht-Quote mehr als erfüllt

7,4 Prozent der Beschäftigten der Stadt Solingen hatten im Geschäftsjahr 2015 eine Behinderung. Damit werden in der Klingenstadt deutlich mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent schwerbehinderte Menschen beschäftigt. Seit 2006 (5,72 Prozent) ist der Anteil Schwerbehinderter im Konzern damit konstant gestiegen. "Diese erfreulichen Zahlen sind für uns ein Ansporn, Menschen mit Behinderungen auch künftig den Platz zu geben, der ihnen zusteht - nämlich in der Mitte der Gesellschaft", so Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

Von den rund 2800 Beschäftigten, die in der Verwaltung, dem Dienstleistungsbetrieb Solinger Gebäude (DBSG) und den Technischen Betrieben Solingen (TBS) angestellt sind, haben 205 Menschen eine Behinderung. Mindestens 139 Behinderte müsste die Stadt beschäftigen und hat ihre Pflichtquote damit um 66 Personen überschritten. 56, 4 Prozent von ihnen sind Frauen; rund 130 Personen sind zwischen 51 und 60 Jahre alt.