Stadt bewirbt sich um Förderung

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Die erste Hürde im Antragsdschungel ist geschafft

Im November des vergangenen Jahres startete der Aufruf für die neue Runde (2015-2018) des ESF-Förderprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“. Im Wettbewerbsverfahren hat sich die Stadt Solingen mit ihrer Interessenbekundung durchgesetzt und kann nun einen Förderantrag für die Nordstadt und die Fuhr stellen.

ESF steht für "Europäischer Sozialfonds" und ist ein Programm des Bundes. Bewerben können sich Städte, die bereits durch das Programm "Soziale Stadt" unterstützt werden, für jede berechtigte Kommune stehen bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung. Beantragt werden können die Fördergelder für arbeitsmarktbezogene Aktivitäten. Unterstützt werden dabei vor allem Projekte zur nachhaltigen Integration von arbeitslosen und Langzeit-arbeitslosen Frauen und Männern, die mehr als 26 Jahre beschäftigt waren, und solche, die die lokale Ökonomie stärken, das Wohnquartier aufwerten oder zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt beitragen.

Über zusätzliche Mittel, die mit einem günstigen Fördersatz von 90 Prozent fließen, würde sich Stadtdirektor Hartmut Hoferichter sehr freuen: „Wir könnten wichtige soziale Projekte in der Nordstadt und Fuhr umsetzen, ohne den Haushalt der Stadt Solingen zu belasten. Unser kommunaler Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent würde zum größten Teil von Dritten übernommen und könnte in Form von Personalkosten angerechnet werden.“