Stadt löst Raumproblem an der Grundschule Westersburg

Pressemitteilung

- 330/tk

Multifunktionsräume im Neubau werden größer. Spätere Aufstockung ist möglich. Alle Beteiligten zufrieden.

Für die Raumprobleme an der Grundschule Westersburg hat die Stadt eine Lösung gefunden. Schon in seiner Sitzung am 18. Juni wird darüber der Ausschuss für Schule und Weiterbildung beraten. Eine entsprechende Informationsvorlage wird jetzt an die Fraktionen verschickt. Daraus geht hervor, dass im 1. Obergeschoss des notwendigen Neubaus zwei Multifunktionsräume in Größe von jeweils 80 Quadratmetern entstehen sollen. Bisher waren hierfür jeweils nur 57 Quadratmeter vorgesehen gewesen.

Baulich sollen die Räume so beschaffen sein, dass auch später noch einmal aufgestockt werden kann. Sie bieten die Möglichkeit zu Förderung, Betreuung, Ganztag und Differenzierung. Im Erdgeschoss wird sich der Verwaltungsbereich befinden. Dazu gehöen das Lehrerzimmer, das Büro der Schulleitung (einschließlich Sekretariat), Elternsprechzimmer, das Büro für die Sozialarbeit sowie der Technikraum und sanitäre Anlagen. Im Souterrain sind ein weiterer Multifunktionsraum (Unterricht + Ganztag), ein Lehrmittelraum sowie ein Büroraum für den offenen Ganztag geplant.

Dieses Konzept, das die Schulverwaltung allen Beteiligten Ende März in einem Gespräch vor Ort vorgestellt hat, trifft auf breite Zustimmung. Sowohl die Schulleitung als auch der Träger des offenen Ganztags, die Schulpflegschaft und der örtliche Personalrat für Grundschulen können mit diesem Konzept gut leben, nachdem es im Frühjahr noch Diskussionen bei der Suche nach dem idealen Raumkonzept für die Westersburg gegeben hatte. "Ich bin froh, dass unsere Schulverwaltung jetzt ein Raummodell vorschlagen kann, das einen breiten Konsens ermöglicht", erklärt die zuständige Dezernentin Dagmar Becker. "Diese Lösung bietet der Westersburg eine gute und angemessene Perspektive." Sie zu finden, sei nicht ganz einfach gewesen, sagt sie. "Aber unsere intensive Arbeit hat sich gelohnt."

Der Neubau ist notwendig, weil der Anbau-Pavillon der Grundschule aus den 70er Jahren abgerissen werden muss. Er ist mit Schadstoffen belastet. Betroffen sind dadurch der Verwaltungstrakt und die Räume der offenen Ganztagsbetreuung. Die Schäden an der Westersburg wurden vor zwei Jahren festgestellt. Mit dem Abriss des belasteten Pavillons soll im Sommer 2019 begonnen werden. Die Fertigstellung des Neubaus ist bei einer geplanten Bauzeit von zwei Jahren für Sommer 2021 vorgesehen.

In der Übergangszeit muss eine Interimslösung für den offenen Ganztag und für die Verwaltung der Grundschule greifen. So prüft die Stadt derzeit, ob für den offenen Ganztag das Schulgebäude an der Wittkuller Straße genutzt werden kann. Auch das ehemalige Schulgebäude "Roter Esel" an der Friedrich-Ebert-Straße könnte eine Option bieten. Bei einer Lösung Wittkuller Straße wäre ein Schülerspezialverkehr einzurichten. Dann müssten die Eltern die Kinder dort abholen. Für den "Roten Esel" wäre ein solcher Transfer nicht nötig. Die Kinder der Übermittagbetreuung bleiben in der Grundschule Westersburg. Hierzu erstellt die Schule ein pädagogisches Konzept.