Stadt startet Beratungsoffensive

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Kraft-Wärme-Kopplung: Zukunftsweisende Technik soll ausgebaut werden

Die Kraft-Wärme-Kopplung – kurz „KWK“ – ist eine besonders effiziente Technik zur gleichzeitigen Wärme- und Stromerzeugung. Richtig angewandt und ausgeführt spart sie gegenüber konventioneller Wärmeversorgung deutlich an Kosten und reduziert den klimaschädlichen CO2-Ausstoß. Für die Umsetzung der Klimawende spielt sie deshalb eine bedeutende Rolle und soll weiter ausgebaut werden.

Vor diesem Hintergrund hatten sich die drei bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal 2013/2014 bei einem Wettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich als KWK-Modellkommunen beworben. In diesem Rahmen startet nun die Beratungsoffensive „KWK hoch 3“, die vom Land gefördert wird. Der Förderbescheid wurde Ende 2016 erteilt.

150 Unternehmen in der Klingenstadt und 450 im gesamten Städtedreieck erhalten in diesen Tagen mit der Post einen Fragebogen. Die Antworten sollen erste Hinweise darauf geben, ob der Einsatz von KWK sinnvoll sein könnte. Die zentrale Frage lautet: „Kann Ihr Unternehmen mit einem Blockheizkraftwerk Geld verdienen?“ Angeschrieben werden ausgewählte Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeheime, Hotels, Produktions- und Handelsbetriebe.

Auf der Grundlage der Ergebnisse sollen schließlich 30 konkrete standort- und unternehmensbezogene sowie umsetzungsreife KWK-Konzepte erarbeitet werden. Für die teilnehmenden Unternehmen sind die Ersteinschätzungen und auch die möglicherweise nachfolgenden Detailanalysen unverbindlich und kostenfrei. Sie geben also eine gute Gelegenheit, eine fundierte Beratung zum Thema zu erhalten.

Durchgeführt wird die Untersuchung von einem renommierten Beratungsbüro (EEB Enerko aus Aldenhoven) in enger Abstimmung mit der Stadt Solingen. Ansprechpartnerin ist Manuela Bücken, EEB Enerko GmbH, Telefon 02464/971-530, E-Mail: manuela.buecken@enerko.de.