Stadt stellt Graffiti-Flächen zur Verfügung

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Junge Künstler können die Korkenziehertrasse verschönern

Der Wunsch nach legalen Graffiti-Flächen steht ganz oben auf der Agenda des Jugendstadtrats. Jetzt hat das Warten ein Ende: Zwölf Flächen zwischen zehn und 250 Quadratmetern können künftig von den jungen Kreativen besprüht werden. Die sogenannte "Graffiti-Meile" entsteht im Umfeld der Korkenziehertrasse. Von der Brühler Straße über den Schlagbaum-Tunnel bis hin zur Eipaßstraße können ab sofort Brückenwiderlager, Tunnel-Innenseiten und -Decken, Mauern, Wände und Fassaden verschönert werden. In allen Fällen handelt es sich um städtische Flächen.

Bereits im Juni 2014 hatten die Technischen Betriebe erste Vorschläge möglicher Flächen entlang der Korkenziehertrasse sondiert. Initialzündung war die starke Verschmutzung vieler Flächen. "Diese den Graffiti-Künstlern zur Verfügung zu stellen, um sie nach einer gründlichen Reinigung zu besprühen, ist eine Win-Win-Situation", ist sich Tim Kurzbach sicher. Der Oberbürgermeister hatte sich schon im Mai letzten Jahres von der Qualität dieser Kunst-Form in der damals noch offenen Theater-Unterführung überzeugt. Von den 18 dokumentierten Flächen befinden sich zwölf im städtischen Besitz und sollen jetzt freigegeben werden.

 

Info: Wer sich auf der Graffiti-Meile verewigen möchte, kann sich bei Yvonne Enders von der Geschäftsstelle des Jugendstadtrates melden (Tel. 290-2760). Sie vergibt die Flächen.