Stadt will Ostseite des Hauptbahnhofs aufwerten

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Geänderter Bebauungsplan soll Hotelansiedlung erleichtern

Die Bezirksvertretung Ohligs/ Aufderhöhe/ Merscheid und der Planungsausschuss (ASUKUM) beraten am 28. November über die Änderung des Bebauungsplans O 240. Die schriftliche Vorlage dazu versendet die Verwaltung heute an die Kommunalpolitikerinnen und -politiker. Das Plangebiet grenzt östlich an die Rückseite des Solinger Hauptbahnhofs an und schließt einen kleinen, bisher unbebauten Bereich zwischen der Eisenbahn­trasse Köln-Wuppertal, der Steinstraße und der Kleinen Kamper Straße mit ein.

Anlass der Satzungsänderung ist das konkrete Interesse eines Investors, an dieser Stelle einen Hotelneubau zu errichten. Der Neubau, der unmittelbar am rückwärtigen Bahnhofsvorplatz entstehen könnte, würde auch die der Stadt gehörende Fußgängerunterführung unter der Bahn zwischen der Sauerbreystraße und der Düsseldorfer Straße einbeziehen. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, der Planungsdezernent der Klingenstadt, ist froh über das vorliegende Konzept : „Von einem Hotel an dieser Stelle erhoffe ich mir eine städtebauliche Verbesserung des Bahnhofsumfelds und einen weiteren Impuls für Ohligs-Ost."

Hoferichter verweist weiter darauf, dass in diesen Wochen auf der Ostseite die Realisierung mehrerer Projekte beginnt , die z. B. zu einer Aufwertung im Bereich der Spielflächen oder der Hoch- und Sauerbreystrasse beitragen.

Sollte es zu einer Realisierung des Hotelvorhabens kommen wird die Stadt mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag schließen, der Gestaltungsdetails und die nächsten Planungsschritte regelt.

Der Entwurf hat bereits vom 4. Juli bis zum 12. August im Rathaus Solingen öffentlich ausgelegen. Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern hat es nicht gegeben. Sollten Bezirksvertretung und Ausschuss den Änderungen zustimmen, könnte der Rat am 8. Dezember den veränderten Bebauungsplan als Satzung beschließen.