Stadtarchiv zeigt seine Schätze

Pressemitteilung

- 110/bw

Das Solinger Stadtarchiv beteiligt sich auch im 75. Jahr seines Bestehens am bundesweiten Tag der Archive und öffnet am Sonntag, 4. März, von 13 bis 17 Uhr in der Gasstraße 22b seine Türen.

Zwei Ausstellungen präsentieren einen Einblick in das Gedächtnis der Stadt wie in die Geschichte des Archivs.

Stündlich werden zwei unterschiedliche Führungen angeboten: Eine führt in die ansonsten Besuchern nicht zugänglichen Magazine und Spezialräume und in die Restaurierungswerkstatt mit einer praktischen Vorführung. Beginn: 13:15, 14:15, 15:15 und 16:15 Uhr

Etwa 30 Minuten dauert die Präsentation der Bibliothek, der Zeitungssammlung und des Bildarchivs mit ihren häufig unbekannten Schätzen. Beginn: 13:30, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr. Dabei werden die Möglichkeiten zur Recherchen vorgestellt und Fragen wie diese beantwortet:

  • Warum braucht ein Stadtarchiv auch im 21. Jahrhundert immer mehr Platz?
  • Was tun Solingens Archivare eigentlich den ganzen Tag?
  • Welchen Nutzen haben Bürgerinnen und Bürger vom Stadtarchiv?
  • Was wird dort warum archiviert und gesammelt?
  • Welche Schätze verbergen sich hinter der unscheinbaren Fassade?
  • Kommt moderne Technik zum Einsatz?
  • Hat das digitale Zeitalter bereits Einzug gehalten?

1937 im ehemaligen WKC-Gebäude an der Cronenberger Straße eingerichtet, war das Stadtarchiv seit 1941 im Klosterhof Gräfrath, dem heutigen Klingenmuseum, untergebracht. 1987 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort, in das ehemalige Werkstattgebäude der Stadtwerke.

Es begann mit knapp 500 Metern Archivalien, mittlerweile ist die Sammlung auf sechs Kilometer angewachsen – Tendenz: weiter steigend.

Die Mitglieder des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Solingen – seit Jahrzehnten eng mit dem Stadtarchiv verbunden – sorgen nicht nur in bewährter Weise für das leibliche Wohl bei Kaffee und Kuchen.