Stadtteilentwicklung Ohligs

Pressemitteilung

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Es ist alles im Zeitplan: Die nächsten Schritte zur Entwicklung der Olbo-Fläche, zur Rahmenplanung und zum Auftakt für eine Immobilien- und Standortgemeinschaft.

Für die künftige Entwicklung des Ohligser Stadtteilzentrums wird zurzeit ein Rahmenplan erarbeitet. Ziel ist es, parallel zum Neubau des Einkaufszentrums am Marktplatz (Olbo-Gelände), die Fußgängerzone zwischen Marktplatz und Hauptbahnhof attraktiver zu gestalten.

In diesem Zusammenhang steht die Überlegung, vor Ort eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) zu gründen. In einer solchen strategischen Partnerschaft kooperieren Grundstücks- und Immobilieneigentümer, Gewerbetreibende und Stadt, um auf der Grundlage eines Konzeptes, das von allen getragen wird, die Standortqualität zu verbessern.

In Absprache und Kooperation laden Ohligser Werbegemeinschaft (OWG), IHK, Einzelhandelsverband, Initiativkreis Solingen und die Stadt am Mittwoch, 21. März, in Ohligs zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie richtet sich an betroffene Eigentümer und örtliche Gewerbetreibende.

Neben allgemeinen Informationen zum Thema wird ein externer Referent aus der Praxis einer Immobilien- und Standortgemeinschaft berichten. Ziel ist es, alle Beteiligten umfassend zu informieren und zugleich ein erstes Stimmungsbild einzuholen: Ist eine ISG in Ohligs umsetzbar?

Nach ersten Gesprächen mit der OWG, der IHK und dem Projektentwickler für die Olbo-Fläche, werden zurzeit weitere vorbereitende Gespräche zum Thema mit Einzelhändlern und Eigentümern geführt. Zudem wird die Verwaltung auch weitere projektrelevante Akteure, zum Beispiel Haus und Grund, Einzelhandelsverband und Bürgergruppen, konsequent in den Dialog einbinden.

Der Zeitplan zur Schaffung des Planungsrechtes für das ehemalige Olbo-Gelände wird ebenfalls wie vorgesehen eingehalten. In der gemeinsamen Sitzung der BV Ohligs/ Aufderhöhe/ Merscheid mit dem Stadtentwicklungsausschuss (ASUKM) am 13. Februar 2012 wird die Verwaltung mit einer Vorlage ausführlich informieren. Darin sind auch alle wesentlichen Vorgaben zu Flächen, Städtebau und Finanzierung umgesetzt, die von den politischen Gremien beschlossen wurden.