Strupsmühle: Stadt baut eine Umgehung

Pressemitteilung

- 531/bw

Am 27. September beginnen die Umbauarbeiten.

Rund 40.000 Euro muss die Stadt Solingen dafür aufwenden, dass Wanderer den traditonsreichen Klingenpfad weiterhin auf seiner ganzen Länge von 75 Kilometern  begehen können. Seit September 2015 ist der Weg an der Widderter Strupsmühle nach nicht zu schlichtenden Nachbarschaftsstreitigkeiten ausgesperrt worden. Tore verhindern dort ein Durchkommen. Nun rücken nach einem Grundstückstausch mit der Stiftung für Tier und Natur ab dem 27. September die Bagger an, um eine 50 Meter lange Umgehung der gesperrten Stelle anzulegen und zu befestigen. Wann der Umbau fertig ist, hängt stark vom Wetter ab. Geplant ist der 13. Oktober. Der Klingenpfad war im Jahr 1929 von Arbeitslosen angelegt worden und zählt  zu den über Solingen hinaus bekannten und beliebten Wanderstrecken. Schon damals führte er wie heute weite Strecken über privaten Grund, die Eigentümer hatten nichts dagegen.

Viele Wanderer umgingen die gesperrte Stelle, sie rissen mehrmals Hinweisschilder ab und bildeten Trampelpfade einen steilen Hang hinunter. Die neue Umgehung wird knapp unter der Höhe des bisherigen Weges bleiben.