Sturm: 36 Einsätze der Feuerwehr

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Solingen ist dennoch glimpflich davongekommen

Schwere Sturmböen und starker Regen haben heute früh auch Solingen getroffen. Dennoch ist Feuerwehrsprecher Torsten Dunkel sicher: "Solingen ist zum Glück wieder einmal glimpflich davon gekommen." Dennoch meldet die Feuerwehr 36 wetterbedingte Einsätze, davon allein 22 in der Zeit von 7 bis 12 Uhr. Rund 60 Einsatzkräfte von drei Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr waren seit vor 6 Uhr früh im Einsatz. Am heftigsten hat es ein Haus am Ginsterweg getroffen, wo ein abgebrochener Ast einer in der benachbarten Kleingartenanlage stehenden Eiche Dach und Fassade beschädigte. Auf der Burger Landstraße hat ein umfallender Baum die Obus-Fahrdrähte abgerissen. Nachdem die Feuerwehr den Baum entfernt hatte, war der Schaden aber schnell behoben. Während der Arbeiten war die Straße gesperrt. Die Feuerwehr konnte allerdings in einem dringenden Fall helfen. Sie geleitete ein Auto über einen Schrankenweg um die Sperrung herum, weil ein wichtiger medizinischer Termin einzuhalten war.

"Womöglich zeigen die Arbeiten am Hochwasserschutz Eschbach schon erste, kleine Erfolge", hieß es von der Feuerwehr. "Das Wasser war bisher nicht so hoch, dass Sandsäcke vor Ort bereit gestellt werden mussten", sagt Einsatzleiter Udo Schilling. Auch der Pegel der Wupper sei derzeit nicht besorgniserregend, weil der Wupperverband den Ablauf aus der Wuppertalsperre reduziert habe.