Tag des offenen Denkmals

Pressemitteilung

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Besichtigung von Baudenkmälern in Solingen

Bundesweit findet in jedem Jahr findet am zweiten Sonntag im September der Tag des offenen Denkmals statt. Er gibt Gelegenheit,  sonst nicht zugängliche Denkmäler zu erleben und zu entdecken. In diesem Jahr am 8. September lautet das Thema - passend zum aktuellen Bauhausjahr: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

Die die Untere Denkmalbehörde Stadt Solingen hat dazu in der Klingenstadt ein Programm organisiert:

Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz

Die Kirche ist geöffnet von 11:30 bis 16:00 Uhr, Zugang zum großen Saal im Obergeschoss über den rückwärtigen Eingang im Turm

  • Ausstellung: Solingens Innenstadt – Aufbruch in eine neue Zeit nach völliger Kriegszerstörung
    Die Ausstellung beleuchtet die bauliche Entwicklung der Solinger Innenstadt mit all Ihren Umbrüchen und der einschneidenden Veränderung durch die Kriegszerstörung vor 75 Jahren anhand zahlreicher Fotos und Pläne der Vorkriegs- und Kriegszeit sowie aus der Zeit des Wiederaufbaus. Die Stadtkirche selber, 1954 als Multifunktionsgebäude errichtet, ist dabei eines der herausragenden Beispiele für die bauliche Neuentwicklung. 
  • Filmvorführung: „Solingens Innenstadt in den 1920er /30er Jahren“ - stündlich ab 12:00 Uhr (Dauer ca. 15 Min.)
  • Turmbesteigungen stündlich ab 12:30 Uhr (jeweils max. 15 Pers.)
  • Rundgang durch die untere Innenstadt mit Erläuterungen zur Wederaufbauarchitektur und dem untergegangenen Stadtgefüge - 12:45 Uhr und nach Bedarf

Die Turmbesteigung ist für mobilitätseingeschränkte Personen leider nicht geeignet, es ist eine Vielzahl von Treppen zu steigen. Ausstellung und Film sind barrierefrei mit dem Aufzug zu erreichen.

Evangelische Lutherkirche,  Kölner Straße 1a

1898-1901 erbauter, neuromanischer Zentralbau auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Die Gemeinde stellt die aktuellen Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt der Kirche vor.
Die Kirche ist geöffnet von 13 bis 18 Uhr. Es gibt Führungen nach Bedarf und Turmbesteigungen.

Dorper Kirche, Schützenstraße Ecke Ritterstraße

Nach einer größeren Fassadensanierung vor einigen Jahren präsentiert sich die Orgel der 1914 erbauten Kirche mit frisch saniertem Klang.

Die Kirche ist um 11 Uhr zum Gottesdienst geöffnet und um 15 Uhr zur Lesung  für die ganze Familie mit der Autorin Hanna Schott: „Fritzi war dabei“. Fritzi erzählt, wie das damals war - die Sache mit der DDR, von leeren Plätzen in der Klasse, gefährlichen Demonstrationen und von ihrem ersten Besuch bei der Oma in München.Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten für die Turmsanierung.

Evangelische Kirche Gräfrath, Gräfrather Markt 12

Schlichter, protestantischer Saalbau, nach den Plänen des Lehrers Caspar Bürich 1688 erbaut und seitdem unverändert. Im Inneren hat es verschiedene Renovierungen gegeben, zuletzt 1959-60, 1964-65 kamen die beiden bunten Fenster an der Kanzelseite hinzu.

Die Kirche ist geöffnet von 15 bis 17 Uhr, um 16 Uhr gibt es eine Führung mit Dr. Holger Überholz. Thema: Die Kirche mit ihren geschichtlichen Umbrüchen.

Hofschaft Haasenmühle, Haasenmühle 8

Als Ensemble kleiner Fachwerkbauten ist die Hofschaft ein anschauliches Beispiel für die historische Siedlungsform, die in der Region typisch ist.. Erstmals im 15. Jahrhundert. urkundlich erwähnt, erfolgte 1610 ein Umbau. Die heutigen Bauten stammen überwiegend aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

Die Eigentümerin bietet von 11 bis 17 Uhr halbstündliche Führungen an.  

Gartenpavillon,  In der Freiheit 2

Der Pavillon wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Holzkonstruktion mit detaillierter Gestaltung errichtetet und 2018/19 aufwändig restauriert. Er kann von 11.30 bis 14:00 besichtigt werden, die Eigentümerin berichtet über die Instandsetzungsarbeiten.

Das gesamte Programm und weitere Infos: www.tag-des-offenen-denkmals.de