Unruhen: Wie sieht es aus in Jinotega?

Pressemitteilung

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Mitglieder der Fördervereins verschaffen sich ein Bild.

Auf einer Reise nach Nicaragua und Honduras befinden sich seit dem 30. Januar Hans Wietert-Wehkamp und Rita Muckenhirn vom Vorstand des Fördervereins Städtefreundschaft mit Jinotega. Seit dem Frühsommer 2018 ist Nicaragua von schweren Unruhen und politischen Veränderungen betroffen, die Auswirkungen auf Solingens Partnerstadt haben. Viele persönliche Gespräche mit Menschen vor Ort sollen dabei helfen, sich ein besseres Bild von der aktuellen Situation in Jinotega und Nicaragua zu verschaffen. Weiterer Zweck der Reise sind Beratungen und Arbeitsgespräche in konkreten Projekten mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort. Dabei geht es auch um direkte humanitäre Hilfe. Auf dem Plan der Reise steht zudem ein Empfang in der deutschen Botschaft.

Seit 1985 unterhält die Stadt Solingen eine Städtefreundschaft mit Jinotega in Nicaragua, die 2016 in eine Städtepartnerschaft umgewandelt wurde. Der „Fördervereins Städtefreundschaft mit Jinotega e.V."  setzt mit Unterstützung der Stadt Solingen gemeinsam mit dem Bildungsverein „La Cuculmeca" in Jinotega zahlreiche Projekte um. Über viele Jahre fanden regelmäßige Begegnungen und Austausche statt.