Unternehmer mit Migrationshintergrund sind ein Wirtschaftsfaktor für Solingen

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Rückblick auf das Business-Dinner im Restaurant Fasil

Am 23. April 2012 trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund im gemütlichen Ambiente des Restaurants Fasil, mit dem Anspruch, sich auszutauschen und über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Oberbürgermeister Feith begrüßte die Vertreter der kleinen und mittelständischen Unternehmen und stellte die Wirtschaftskraft dieser Unternehmen mit ihren besonderen Kontakten in verschiedene europäische und außereuropäische Länder heraus. Rund 1700 Unternehmen in Solingen werden von Menschen mit Migrationshintergrund geführt. Dies leistet der Internationalität Solingens Vorschub, denn die Präsenz auf internationalen Märkten ist und war von jeher wichtig für die Klingenstadt.

Ilona Ginsberg stellte den Unternehmern das Projekt „Partizipation Plus“ vor, das Flüchtlingen und Bleibeberechtigten den Weg in den Arbeitsmarkt ebnet. Die Mitarbeiterin im Büro der Integrationsbeauftragte unterstützt bei Fragen zum Aufenthaltsstatus der vermittelten Personen oder bei der Vermittlung zu Fachdiensten der Stadtverwaltung.

Unternehmer Idris Kaya, CNC-Bearbeitung, hob hervor, dass das Arbeiten mit vielen Auszubildenden aus unterschiedlichen Herkunftsländern einen Gewinn für sein Unternehmen darstelle.

Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol und Frank Hölscheidt vom Gründer- und Technologiezentrum forderten die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer auf, sich rechtzeitig mit ihren Ideen zu Firmengründungen oder Produktionserweiterungen beraten zu lassen..

Este Beha, Leiterin des Arbeitgeberteams im Kommunalen Jobcenter, stellte ihre neue Serviceeinheit vor: Das Arbeitgeberteam will die Unternehmen, gerade im persönlichen Kontakt, bei der Personalauswahl durch individuelle, passgenaue und unbürokratische Vermittlung unterstützen.

Integrationsbeauftragte Anne Wehkamp resümiert: "Allen Anwesenden wurde deutlich, dass ein großes Potenzial für die Zukunft Solingens durch das Angebot von zusätzlichen Ausbildungsplätzen für junge Menschen in unserer Stadt zu heben ist: sowohl für die Schaffung neuer Arbeitplätze als auch für das Wachstum der Solinger Wirtschaft insgesamt."