Vandalismus verursacht hohe Schäden

Pressemitteilung

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Der neueste Fall stammt vom 22. Oktober: Der Aufzug Kieler Straße am Hauptbahnhof ist außer Betrieb. Der Grund: mutwillige Zerstörung. Unbekannte haben den Schaltkasten aufgebrochen, die Stadt Solingen erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Diese letzte Meldung reiht sich in eine Serie von Vandalismus im öffentlichen Straßenraum ein, die die Stadt Solingen viel Geld kostet.

Allein in diesem Jahr addierten sich die Kosten auf 28.700 Euro. 5.461 Euro mussten bisher aufgewendet werden, um allein Schäden an den Aufzügen Kieler und Sauerbreystraße zu beseitigen. Die regulären Kosten für Wartung und Reinigung in Höhe von 7.522 Euro kommen hinzu.

Den Treppen-Abgang zu einem unterirdischen Schalttechnik-Raum im Bereich der Clemens-Kirche muss die Stadt jetzt aufwändig per Gittertür sichern, weil er ebenso wie die Unterführung an der Sauerbreystraße als Toilette genutzt wird.

Die Beseitigung von Graffitis schlug bis Ende August mit etwas mehr als 5.000 Euro zu Buche, die Entsorgung wilder Kippen allein im Straßenraum kostet rund 13.000 Euro im Jahr. Ziel von Übergriffen sind auch immer wieder die öffentlichen Toiletten am Haltepunkt Mitte und am Graf-Wilhelm-Platz. Hier sind 2013 bisher 4.500 Euro fällig geworden, zusätzlich zu monatlichen Kosten für Reinigung, Wartung und Fernüberwachung, die mit 2.170 Euro jeden Monat zu Buche schlagen.

Hinzu kommen 86.000 Euro für Schäden an Verkehrsschildern, Leitplanken und Beleuchtungsmasten, die zum größten Teil auf Fahrerflucht zurück zu führen sind.

"All das zählt inzwischen zu unserem Tagesgeschäft", sagen Heinz vom Schemm und Ilka Krüger von der Abteilung Straßenvermögen. Soeben hat eine Anwohnerin NS-Symbole auf dem Fahrradweg Uhlandstraße gemeldet.