Versehen statt Wahlwerbung

Pressemitteilung

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OB Kurzbach stellt sich vor Rathaus-Mitarbeiterin

Oberbürgermeister Tim Kurzbach stellt sich vor eine Mitarbeiterin der Verwaltung, die eine Einladung der SPD zum Besuch des Außenministers in Solingen an einen Mailverteiler des Stadtdienstes Integration weitergeleitet hatte. Kurzbach: "Das war eindeutig ein Versehen, für das die Leiterin des Stadtdienstes sich bereits gestern ausdrücklich auch bei der CDU entschuldigt hat." Es entspreche nicht der Führungskultur dieses Oberbürgermeisters, drakonische Maßnahmen gegen eine Mitarbeiterin zu veranlassen, der ein Fehler unterlaufen sei. Dies hätte auch gegolten, wenn es um die Information einer anderen Partei gegangen wäre. Versandt wurde die Nachricht an nur 30 Personen, die allesamt als Mitglieder des Zuwanderer- und Integratisonsrats oder als deren Stellvertreter politisch tätig sind.

Es sei absurd zu vermuten, dass hinter jeder Mail, die einer der 1.600 Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter der Stadtverwaltung täglich versendet, der Oberbürgermeister als Person stehe. "Auch in der letzte Phase des Wahlkampfs dürfen Sachlichkeit und Fairness nicht völlig in Vergessenheit geraten."