Viel Regen, hoher Wasserstand

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Bauarbeiten in Unterburg verzögern sich

Rekordverdächtig trüb: So lautet die Halbzeitbilanz in diesem Winter. Dazu gab es deutlich mehr Niederschlag als in anderen Jahren, deshalb stiegen die Pegel vieler Flüsse zweitweise stark an. Von diesen ungewöhnlichen Witterungsverhältnissen sind auch die Bauarbeiten in Unterburg betroffen. Der Eschbach trat zwar nicht über die Ufer, doch geht bei den Arbeiten im Bachbett zeitweise nichts. Und auch andere Arbeiten können nicht so ausgeführt werden wie zuvor geplant. Zudem hat sich gezeigt, dass es im engen Tal schwierig ist, verschiedene Tätigkeiten parallel laufen zu lassen. Sie müssen stattdessen nacheinander erledigt werden.

Verzögerungen im Bauablauf sind deshalb nicht mehr zu vermeiden. Die arbeitstägliche Vollsperrung muss voraussichtlich bis Mitte Juni 2018 verlängert werden. Sie ist erforderlich, damit die städtische Stützwand an der Eschbachstraße saniert und auf einer Länge von 300 Metern erneuert werden kann. Die Vollsperrung gilt montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr.

Um den Ortsteil zukünftig besser vor Hochwasser schützen zu können, vertieft der Wupperverband zudem das Bachbett auf einer Länge von 600 Metern und erneuert die Ufermauern auf der anderen Seite des Eschbachs. Auch hier kommt es zu Verzögerungen, sodass die gesamte Baumaßnahme voraussichtlich erst im Herbst 2019 abgeschlossen werden kann.

Bis zum Ende der Bauarbeiten wird der Durchgangsverkehr weiterhin großräumig umgeleitet, die Zufahrt nach Unterburg ist aber immer frei.