Vitesca Menü Reimann GmbH: Überprüfung durch Lebensmittelüberwachungsamt abgeschlossen

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"Team Wallraff"-Vorwürfe konnten nicht erhärtet werden

Gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften warf die RTL-Sendung "Team Wallfraff" Anfang Juni einer Wuppertaler Großküche vor, die bundesweit Kindergärten und Schulen mit Speisen beliefert. Schon vor Ausstrahlung der Sendung am 8. Juni hatte die "Vitesca Menü Reimann GmbH und Co KG" Kontakt zum zuständigen Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Solingen gesucht. Das Amt überprüfte den Betrieb vor Ort am 9. sowie am 18. Juni, konnte die Vorwürfe aber nicht bestätigen.

Das BVLA hat in den vergangenen Wochen die Betriebsabläufe des Unternehmens eingehend analysiert und kommt jetzt zu keinem anderen Ergebnis: Wie Abteilungsleiterin Dr. Natalie Cirocki mitteilt, wurde eine Verbrauchergefährdung durch hergestellte Menüs der Firma Vitesca nicht festgestellt. Insbesondere der Vorwurf, der Betreiber würde grundsätzlich verdorbene Lebensmittel verarbeiten, hat sich nicht bestätigt. Hygienisch seien keine Beanstandungen festgestellt worden. Die Temperaturvorgaben während der Lagerung und Verarbeitung der Waren würden eingehalten.

Dr. Natalie Cirocki: "Die technischen Einrichtungen des Betriebes, Kühlung und Cook and Chill, werden regelmäßigen gewartet und Störungen zeitnah behoben. Verbraucherbeschwerden oder Erkrankungen durch die hergestellten Lebensmittel der Fa. Vitesca in dem Zeitraum von September 2014 bis Juni 2015 sind uns amtlich nicht zur Kenntnis gelangt."

Wie das Solinger Amt weiter ausführt, produziere Vitesca nach dem gesetzlich vorgeschriebenen, betriebsinternen Qualitätssicherungskonzept. Die Betriebs- und Personalhygiene seien nicht zu beanstanden, die Bausubstanz befinde sich in einem guten Zustand. Die Produktionsprozesse und die Warenrückverfolgbarkeit seien nachvollziehbar.