Was tun, wenn die Wahlbenachrichtigung ausbleibt?

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Vorlage des Personalausweises im Wahllokal ist auch möglich

Rund 114.000 Wahlbenachrichtigungskarten sind in der vergangen Woche in Solingen versandt worden; bundesweit über 60 Millionen. Aber nicht alle sind angekommen. Bisher haben sich nach Mitteilung der Stadtverwaltung etwa 50 Solingerinnen und Solinger, vor allem aus den Bereichen Lindenbaumstraße und Ginsterweg, an das Solinger Wahlamt gewandt, weil sie keine Karten erhalten hatten.

Da die Post in den vergangenen Tagen noch vereinzelt Wahlbenachrichtigungen verspätet zugestellt hat, schließt der Leiter des Solinger Einwohnerwesens, Mike Häusgen, nicht aus, dass die Betroffenen in den nächsten Tagen doch noch ihre Karte im Briefkasten finden. Die Post bemühe sich, die fehlenden Karten zu finden. Häusgen weist aber darauf hin, dass jeder, der ins Wählerverzeichnis der Stadt Solingen eingetragen ist, auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte wählen kann. Die Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses im Wahllolkal genüge.

Wer keine Benachrichtigung erhalten hat und überprüfen will, ob er im Wählerverzeichnis steht, kann sich an das Bergische Servicecenter wenden (Rufnummer 290-0). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters haben Einblick in das Verzeichnis und geben zugleich Auskunft über das zuständige Wahllokal.

Briefwahlbeantragung ist zudem online über die Seite www.solingen.de möglich oder auch per eMail an die Adresse briefwahl@Solingen.de. Wer nicht über Internet verfügt kann auch einfach eine Postkarte ans Wahlamt schicken, mit der Bitte die Briefwahlunterlagen zuzusenden. Hierbei sollte allerdings immer auch das Geburtsdatum mit angegeben werden. So kann der Antrag zweifelsfrei zugeordnet werden.