Weihbischof em. Manfred Melzer verstorben

Pressemitteilung

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Oberbürgermeister Tim Kurzbach: Die Klingenstadt hat einen guten Freund und bekennenden Solinger verloren.

Mit großer Betroffenheit hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach die Nachricht empfangen, dass der emeritierte Weihbischof Manfred Melzer, ein geborener Ohligser, gestern nach langer Krankheit im Alter von nur 74 Jahren verstorben ist. Kurzbach, der auch Diöszesanratsvorsitzender im Erzbistum Köln ist, hatte den früheren Geheimsekretär des Kölner Kardinals Höffner und späteren Weihbischof für Köln, Leverkusen und den Erftkreis schon seit seiner eigenen Zeit als Messdiener in der Ohligser Pfarrkirche St. Josef gekannt und in späteren Jahren Kontakt gehalten. „Auch als hoher geistlicher Würdenträger ist Bischof Melzer ein sehr nahbarer und zugewandter Mensch gewesen, der immer das Interesse an seiner Heimatstadt Solingen bewahrt hat und regelmäßig in Ohligs zu Besuch war.“ Obwohl er die Klingenstadt schon frühzeitig verlassen hatte, habe er eine emotionale Bindung zu Solingen behalten, was sich schon daran zeige, dass er den Anker des Hl. Clemens, der auch im Solinger Stadtwappen zu sehen ist, in sein Bischofswappen eingefügt habe. Tim Kurzbach: „Nicht nur die Solinger Katholiken, die ganze Stadt hat einen guten Freund verloren. Wir werden ihn nicht vergessen.“

Biografie:

Manfred Melzer wurde am 28. Februar 1944 in Solingen-Ohligs geboren
Abitur in Neuss, Studium der Katholischen Theologie und Philosophie in Bonn, Freiburg und Köln

1. Februar 1972 Priesterweihe im Kölner Dom
1972 bis 1975 Kaplan in der Gemeinde St. Adolphus in Düsseldorf
1975 Erzbischöflicher Kaplan und Privatsekretär
1988 bis 1995  Pfarrer in Waldbröl
1995  Bischofsweihe. Beauftragt für den Pastoralbezirk Mitte, der die Stadt Köln, Leverkusen und den Rhein-Erft-Kreis, der insgesamt fast 700.000 Katholiken umfasst.
2015 Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen